Die Erleichterung war greifbar. Und zwar allerorts in Duisburg. Zum einen hat der MSV die Kehrtwende eingeläutet. Zum anderen hat Sören Larsen zugestochen.

Larsen genießt

Sportlich und familiär ist er angekommen

04. Oktober 2009, 12:17 Uhr

Die Erleichterung war greifbar. Und zwar allerorts in Duisburg. Zum einen hat der MSV die Kehrtwende eingeläutet. Zum anderen hat Sören Larsen zugestochen.

Und das gleich drei Mal gegen die Union. „Jetzt ist er auch bei den Fans angekommen“, strahlte Peter Neururer. Denn der dänische Nationalspieler zeigte das, wofür er verpflichtet worden ist: Seinen Killerinstinkt. „Ich wollte unbedingt ein Tor erzielen, denn das Selbstvertrauen hat zuletzt schon etwas gelitten“, gab Larsen zu. „Dass es jetzt gleich drei Treffer sind, ist um so schöner.“

In der 28. Minute war es soweit. Nach einem Stellungsfehler des ehemaligen Esseners Michael Bemben tankte sich Veigneau auf der linken Seite durch. Seine perfekt getimte Flanke versenkte Larsen per Flugkopfball. Kurz nach der Pause nutzte er dann eine Hereingabe von Christian Tiffert zum 2:0 und direkt nach dem Anschluss des Unioners Shergo Biran sorgte er mit einem wunderschönen Schlenzer für die Entscheidung. „Ich genieße diesen Augenblick“, wird der Angreifer mit einer breiten Brust zur Nationalmannschaft reisen.
[imgbox-left]http://www.reviersport.de/include/images/imagedb/preview_14070-14523.jpeg Peter Neururer sieht Sören Larsen in Duisburg angekommen.[/imgbox]
Denn zum ersten Mal waren seine Frau und seine drei Monate alte Tochter im Stadion. „Es hat alles gepasst“, freute sich der 28-Jährige. „Es war zwar keine super-gute Leistung, aber ein ganz wichtiger Schritt für uns. Denn den Druck, den man hier in der letzten Woche gespürt hat, war enorm, auch wenn ich mir keine großen Gedanken darüber gemacht habe.“ Wichtig sei für ihn nur gewesen, dass „wir nun wieder etwas ruhiger arbeiten können.“

Ruhe wird in der kommenden Woche auch in seinem Privatleben Einzug erhalten. Denn am Dienstag kommen die Möbel für das neue Haus in Duisburg. „Im Moment schlafen wir noch auf Luftmatratzen“, gab Larsen einen kleinen Einblick in sein Familienleben. „Jetzt sind wir alle zufrieden und entspannt.“

Und wenn das Haus dann endgültig möbliert ist, ist der ehemalige Schalker nicht nur sportlich in Duisburg angekommen.

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