MSV: Startelf-Rückkehr von van Houdt?

09. September 2005, 14:11 Uhr

Die Stätte für das Comeback in der Start-Elf könnte für Peter van Houdt kaum besser sein. Vor dem Kräftemessen mit seinem ehemaligen Verein Borussia Mönchengladbach fühlt sich der Belgier fit und setzte mit seinem letzten Auftritt in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund ohnehin ein positives Zeichen: Seine Vorlage führte zum 1:1 durch Markus Kurth.

Die Stätte für das Comeback in der Start-Elf könnte für Peter van Houdt kaum besser sein. Vor dem Kräftemessen mit seinem ehemaligen Verein Borussia Mönchengladbach fühlt sich der Belgier fit und setzte mit seinem letzten Auftritt in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund ohnehin ein positives Zeichen: Seine Vorlage führte zum 1:1 durch Markus Kurth.

"Ich hoffe natürlich, bald wieder von Anfang an zu spielen", sagt der Jung-Ehemann, "der Trainer wird mir Bescheid sagen, wenn ich von Beginn an dabei bin. Ich bleibe ganz ruhig." Peter van Houdt geht recht gelassen mit der aktuellen Situation um, bisher war ihm nur die Joker-Rolle vorbehalten, beim 3:5 in Kaiserslautern fehlte er krankheitsbedingt. "Es kommen auch wieder andere Zeiten", sagt der Offensiv-Wirbelwind und denkt dabei an die letzte Saison in der Zweiten Liga. "Da", sagt van Houdt, "war ich in den ersten fünf, sechs Spielen auch nicht so oft dabei, danach habe ich kontinuierlich gespielt."

Um wieder zu diesem Ideal-Fall zurückzukommen, nennt der einstige St. Truidener das Rezept: "Wenn ich ins Spiel komme, muss ich mein Bestes geben. Ich muss jede Minute, jede Chance nutzen, um mich zu präsentieren. Für das Wochenende ist bei der Aufstellung noch nichts entschieden, wir müssen erst Mal abwarten, ob die Nationalspieler gesund zurückkommen und die momentan Verletzten ihre Blessuren überstanden haben."

Seine Erinnerungen an den Abo-Meister aus den 70er Jahren (fünf Titel, dazu zweifacher Uefa-Cup-Gewinner) sind unter dem Strich positiv. "Ich habe drei schöne Jahre bei der Borussia erlebt", blickt "PvH" zurück, "nur meine letzten sechs Monate waren nicht mehr so angenehm. Nach meiner Verletzung kam ich nicht mehr zurück in die Mannschaft, habe deswegen eine neue Herausforderung gesucht."

Von der alten Truppe ist kaum noch jemand über, mit dem van Houdt zusammen spielte. "Peer Kluge, Jeff Strasser, Vaclav Sverkos, das war es auch schon. Dazu kenne ich noch die beiden Belgier Wesley Sonck und Bernd Thijs, ich habe schon früher in der Jugend gegen sie gespielt, aber die Jungs sind zurzeit beide verletzt."
Dafür hat Mönchengladbach vor Ende der Transfer-Periode noch ein Mal kräftig zugeschlagen, mit Krisztian Lisztes und dem Brasilianer Kahê wurde der Kader aufgepeppt. Peter van Houdt: "Hoffentlich sind die Neuen noch nicht eingespielt."

Wie dem auch sei, der Duisburger Offensiv-Mann glaubt jedenfalls fest daran, vor der 50.000er-Kulisse etwas holen zu können. "Je länger es 0:0 steht, desto größer werden unsere Chancen, das Publikum wird dann unruhig. Aus Gladbach hörte man doch schon die Frage, gegen wen sie überhaupt gewinnen sollen, wenn nicht gegen den MSV Duisburg? Die Borussia muss im Heimspiel dringend etwas tun, wir können auf Konter lauern."

Allerdings sieht van Houdt darin nicht das alleinige Mittel. "Wir müssen uns selbst etwas zutrauen und sofort draufgehen", sagt der 28-Jährige, "es ist schon richtig Respekt vor dem Gegner zu haben, aber zu ängstlich aufzutreten, wäre garantiert der falsche Weg."

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