Der VfL Bochum muss im Bundesliga-Abstiegskampf für zwei Spiele auf Rein van Duijnhoven verzichten. Der Stammtorhüter wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach seiner Roten Karte im Spiel bei Bayern München gesperrt.

Van Duijnhoven muss zwei Spiele aussetzen

us
26. April 2005, 17:33 Uhr

Der VfL Bochum muss im Bundesliga-Abstiegskampf für zwei Spiele auf Rein van Duijnhoven verzichten. Der Stammtorhüter wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach seiner Roten Karte im Spiel bei Bayern München gesperrt.

Torhüter Rein van Duijnhoven vom VfL Bochum muss in der Bundesliga zweimal zuschauen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) belegte den 37 Jahre alten Schlussmann wegen unsportlichen Verhaltens mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen. Der Niederländer wurde am vergangenen Samstag bei der Bochumer 1:3-Niederlage gegen Bayern München von Schiedsrichter Knut Kircher (Rottenburg) in der 15. Minute des Feldes verwiesen, nachdem er außerhalb des Strafraumes den Ball mit der Hand gespielt hatte. Gegen die Entscheidung von Einzelricher Rainer Koch (Poing) legte der VfL noch am selben Tag Einspruch ein.

Die akut abstiegsbedrohten Bochumer beantragten eine mündliche Verhandlung vor dem Sportgericht des DFB. "Ziel dieser Verhandlung soll die Minderung der Strafe sein", hieß es in einer Pressemitteilung. Die Westfalen wollen erreichen, dass van Duijnhoven nur im Spiel gegen den Abstiegskonkurrenten FSV Mainz 05 am kommenden Samstag (15.30 Uhr, live bei Premiere) gesperrt ist und eine Woche später beim 1. FC Nürnberg wieder eingesetzt werden darf. Am 14. Mai gegen den VfB Stuttgart ist der Niederländer auf jeden Fall wieder spielberechtigt. Van Duijnhoven wird durch Ersatzkeeper Christian Vander vertreten.

Autor: us

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