Elf Spieler umfasst der Kader von Oberliga-Aufsteiger EHC Dortmund im Moment und in diesen Tagen werden nach der Präsentation von neun Neuzugängen und zwei Vertragsverlängerungen erst einmal keine weiteren Cracks hinzukommen.

EHC Dortmund: Gentges sichtet mögliche Verpflichtungen

Elche warten auf ESBG-Signal

Markus Terbach
05. Juni 2009, 09:17 Uhr

Elf Spieler umfasst der Kader von Oberliga-Aufsteiger EHC Dortmund im Moment und in diesen Tagen werden nach der Präsentation von neun Neuzugängen und zwei Vertragsverlängerungen erst einmal keine weiteren Cracks hinzukommen.

„Wir müssen jetzt schauen, was sich in Sachen Ligeneinteilung und Modus ergibt, was DEB und ESBG uns mitteilen“, sieht Pressesprecher Klaus Picker den Klub derzeit im Wartestand, was Trainer und Sportmanager Frank Gentges bekräftigt: „Im Moment kann ich meine Planungen nicht abschließen, weil es keine Planungssicherheit gibt und ich nicht weiß, was nun konkret vom Etat für Personalkosten aufgewendet werden kann. Da wir mit einem der kleinsten Budgets in der Liga arbeiten, ist das von entscheidender Bedeutung.“

Zusammen mit dem Vorstand wurde inzwischen Einigkeit darüber erzielt, dass zunächst einmal mit drei Reihen geplant wird und der vierte Block sehr wahrscheinlich aus Nachwuchskräften bestehen wird. Hier muss allerdings berücksichtigt werden, dass auch für sie ab dem fünften Spiel eine Zahlung in den „Reindl-Pool“ fällig wird, also den Fond in den bei jeder Spielerverpflichtung eingezahlt werden muss und je nach Qualität der Nachwuchsarbeit nur ein Bruchteil wieder zurückfließt. „Wir werden dort sicherlich nicht leer ausgehen, aber als Aufsteiger aus der Regionalliga müssen so viele neue Spieler geholt werden, dass man bei der Sache in der Regel mit einem Minus rauskommt“, blickt Picker voraus.

Grundsätzlich ist Gentges mit den Ergebnissen der bisherigen Gespräche mit Spielern mehr als zufrieden, da ja praktisch die Hälfte des Kaders bereits fix ist: „Bei der Zusammenstellung ist für mich die Mischung zwischen erfahrenen und jüngeren Spielern sehr wichtig. Mein Konzept beruht ganz klar darauf, dass wir verschiedene Spielertypen in der Mannschaft habe. Ich setze da neben Spielern, die Führungsaufgaben übernehmen wollen und können, auf erfolgs- und leistungshungrige Leute“, erläutert Gentges, der seinen Schützlingen bereits ein detailliertes Programm für das Sommertraining überreicht hat und beim Start des gemeinsamen Trainings Anfang August streng prüfen wird, wer es planmäßig abgearbeitet hat und wer etwas geschlampt hat.

Autor: Markus Terbach

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