Sportlich ist Erkenschwick gerettet. Und Anton Stark, Ehren- und Notvorsitzender der Spielvereinigung, will nun auch für den wirtschaftlichen Befreiungsschlag sorgen und auf der anstehenden  Mitgliederversammlung den positiven Abschluss des Insolvenzverfahrens verkünden.

Erkenschwick: Die Mitgliederversammlung ist verschoben worden

Stark kämpft an allen Fronten

05. Juni 2009, 09:07 Uhr

Sportlich ist Erkenschwick gerettet. Und Anton Stark, Ehren- und Notvorsitzender der Spielvereinigung, will nun auch für den wirtschaftlichen Befreiungsschlag sorgen und auf der anstehenden Mitgliederversammlung den positiven Abschluss des Insolvenzverfahrens verkünden.

Doch bis er die finanzielle Lage erläutert, müssen sich die Fans noch gedulden. Denn die Zusammenkunft der Mitglieder, die für den 18. Juni geplant war, ist kurzfristig um fünf Tage verschoben worden. Neuer Termin: Dienstag, 23. Juni, 19 Uhr im Vereinsheim. Grund: Am Vormittag wird sich entscheiden, ob der Klub eine Zukunft hat. Denn vor dem Bochumer Amtsgericht wird eine Gläubigerversammlung abgehalten. Und wenn die Gläubiger einlenken und auf ihre ausstehenden Forderungen verzichten, sieht es für die Erkenschwicker viel entspannter aus.

Doch bis dahin muss Stark noch an weiteren Fronten kämpfen. Denn der 76-Jährige wird sich nicht mehr zur Wahl stellen und muss somit einen neuen Vorstand auf die Beine stellen. Stark, der bereits 1999 als Feuerwehrmann eingesprungen war, wird die Entwicklung aber als Beiratsmitglied genauestens weiterverfolgen. „Das ist auch gut so, denn niemand kennt das Geschäft besser als er“, freut sich Coach Jürgen Wielert. „Er leistet hervorragende Arbeit, ohne die es die Spielvereinigung vielleicht schon gar nicht mehr geben würde. Das ist einfach sensationell - und wir können froh sein, so einen Mann zu haben.“

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