Weltmeister Russland hat seine Siegesserie bei der WM in der Schweiz fortgesetzt und ist als erstes Team ins Viertelfinale eingezogen. Der Titelverteidiger feierte zum Auftakt der Zwischenrunde in der Gruppe E mit 6:5 (2:2, 1:1, 2:2, 1:0) nach Verlängerung gegen Olympiasieger Schweden seinen 14. WM-Erfolg nacheinander. Die Sbornaja hatte zuletzt im Halbfinale 2007 im eigenen Land gegen Finnland verloren (1:2 n.V.).

Russland zieht ins WM-Viertelfinale ein

6:5-Sieg gegen Schweden

sid
30. April 2009, 20:21 Uhr

Weltmeister Russland hat seine Siegesserie bei der WM in der Schweiz fortgesetzt und ist als erstes Team ins Viertelfinale eingezogen. Der Titelverteidiger feierte zum Auftakt der Zwischenrunde in der Gruppe E mit 6:5 (2:2, 1:1, 2:2, 1:0) nach Verlängerung gegen Olympiasieger Schweden seinen 14. WM-Erfolg nacheinander. Die Sbornaja hatte zuletzt im Halbfinale 2007 im eigenen Land gegen Finnland verloren (1:2 n.V.).

Einen großen Schritt Richtung Viertelfinale machte auch Weißrussland. Der WM-Neunte von 2008 besiegte Norwegen in der Gruppe F 3:2 (0:1, 1:1, 1:0, 1:0) nach Verlängerung und hat nun gute Chancen, erstmals seit 2006 wieder die Runde der letzten Acht zu erreichen.

7465 Zuschauer in Bern sahen ein unterhaltsames Spiel mit ständig wechselnder Führung. Nach dem frühen 1:0 der Schweden durch Rickard Wallin (3.) drehten Ilja Nikulin (12.) und Oleg Saprykin (15.) zunächst das Spiel. Doch Anton Stralman (19.) und Niklas Persson (24.) brachten den Olympiasieger erneut in Führung.

Nach dem 3:3 durch Dmitri Kalinin (28.) traf Kristian Huselius für die Tre Kronor (50.), aber nur 22 Sekunden später glich Sergej Mosjakin (51.) wieder aus. Auch Russland reichte das 5:4 durch Witali Proschkin (58.) noch nicht zum Sieg, weil Huselius 74 Sekunden vor Schluss die Verlängerung erzwang. Nach 4:04 Minuten sorgte Kalinin für die Entscheidung.

In Zürich-Kloten war Norwegen drauf und dran, wie schon im vergangenen Jahr Kurs auf das Viertelfinale zu nehmen. Nach Treffern von Patrick Thoresen (7.) und des Kölners Mats Trygg (21.) lag der WM-Achte von 2008 schon 2:0 in Führung, doch Alexej Ugarow (23.) und Michail Grabowski (42.) sorgten für den Ausgleich. Ruslan Salei entschied nach 4:35 Minuten in der Verlängerung das Spiel.

Autor: sid

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