Ralf Rangnick freut sich auf die neue Aufgabe als Trainer des Bundesligisten Schalke 04. Allerdings werde es bei seinem Antritt

Rangnick "will Fußball mit Spaß vermitteln"

28. September 2004, 15:03 Uhr

Ralf Rangnick freut sich auf die neue Aufgabe als Trainer des Bundesligisten Schalke 04. Allerdings werde es bei seinem Antritt "keine Totaloperation geben", wie Rangnick im Gespräch mit den Journalisten betonte.

Ralf Rangnick freut sich auf die neue Aufgabe als Trainer des Bundesligisten Schalke 04. Allerdings werde es bei seinem Antritt "keine Totaloperation geben", wie Rangnick im Gespräch mit den Journalisten betonte.

Frage: "Ralf Rangnick, wie lautet Ihre Zielsetzung bei Ihrem neuen Arbeitgeber Schalke 04?"

Ralf Rangnick: "Wir wollen wieder in den UEFA-Cup, in das internationale Geschäft, aber das tägliche Brot ist die Bundesliga. Die Aufgabe ist eine Herausforderung für mich. Schalke trainieren zu dürfen, erfüllt mich mit Stolz. Ich werde die jungen Spieler weiter forcieren, aber ich brauche auch die erfahrenen. Ich bin sehr neugierig auf diesen Job."

Frage: "Wie wollen Sie den Klub wieder auf Erfolgskurs bringen?"

Rangnick: "Es wird hier keine Totaloperation geben. Wir haben 20 Spieler und zwei Torhüter, das ist genau richtig. Ein aufgeblähterer, ein größerer Kader wäre tödlich. Das würde der Atmosphäre im Klub nur schaden. Es gibt hier keinen Spieler, der keine Perspektive hat. Aber auf uns wartet Detailarbeit. Die Mannschaft muss sich wieder über 90 Minuten unter Kontrolle haben. Wir werden das Schritt für Schritt planen und erarbeiten."

Frage: "Ralf Rangnick und Schalke 04, passt das wirklich?"

Rangnick: "Davon gehe ich aus. Ich habe zwar keine Vorfahren im Ruhrgebiet, aber die Leute sind offen, und das bin ich auch. Ich bin ein Quereinsteiger, ich bin ein Flüchtlingskind, mir ist die Mentalität der Menschen im Ruhrgebiet alles andere als fremd. Deshalb wird der Job aber kein Selbstläufer. Ich will auf Schalke Fußball mit Spaß vermitteln."

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