Bundesliga-Aufsteiger SG Schönebeck leistet bekanntlich eine vorbildliche Nachwuchsarbeit. An der sich offenbar auch die Spielerinnen von Chef-Trainer Ralf Agolli mit vollem körperlichen Einsatz beteiligen.

SCHÖNEBECK: Duckes Baby-Pause!

og
09. August 2004, 11:05 Uhr

Bundesliga-Aufsteiger SG Schönebeck leistet bekanntlich eine vorbildliche Nachwuchsarbeit. An der sich offenbar auch die Spielerinnen von Chef-Trainer Ralf Agolli mit vollem körperlichen Einsatz beteiligen.

Bundesliga-Aufsteiger SG Schönebeck leistet bekanntlich eine vorbildliche Nachwuchsarbeit. An der sich offenbar auch die Spielerinnen von Chef-Trainer Ralf Agolli mit vollem körperlichen Einsatz beteiligen. "Steffi Ducke legt eine Babypause ein", lautete die Ansage von Agolli am Handy. Reviersport-These: Das wird ein(e) Stürmer(in), geht gar nicht anders. "Natürlich", grinst Ducke breit. Papa Sebastian Ropecs Einfluss - der Mann ist Abwehrakteur - hört genau hier offensichtlich auf. Klar, als Familienvater freut sich Agolli für die Stürmerin, als Trainer holt er das Beißholz raus. "Ich bin total geschockt, jetzt fällt mir Steffi genau wie Sandra Deilmann auch noch aus." Fakt: Stürmischer Handlungsbedarf. Vielleicht hat Agolli beim Blick in andere Städte das goldene Händchen!
Nicht die Sorge von Ducke, die offen erklärt: "Natürlich war das nicht unbedingt geplant." Allerdings gab es auch keine Akribie, es zu verhindern, obwohl es multiple Möglichkeiten gibt. "Spanien", legt sich Ducke, die sonst jeder Deckung entkommt, fest, wenn es um den liebestechnischen Tatort geht. Klar, Sonne, Sand, Meer, da kommt jeder in Stimmung, alles mehr als iberischer "Quicky". Ducke, aktuell in der siebten Schwangerschaftswoche: "So war es, das kommt rechnerisch genau hin." Logisch ist natürlich, dass sich das treffsichere Ambiente auch im Namen wiederspiegeln muss. "Ich hätte gerne einen Jungen, dann ist Juanito ganz weit vorne", grübelt Ducke amüsiert.
Die Freude bei "Bonsai" ist nicht gespielt. "Ist doch super, ich habe mein Leben im Griff, das kriegen wir hin." Mit Sebastian ist der "dribbelige Quirl" noch nicht lange zusammen, "allerdings kennen wir uns eine Ewigkeit, er war vorher mein bester Freund." Filmreif!
Eine andere Entscheidung als für das Kind kam für die Torjägerin gar nicht in Frage. "Absolut, ich bin katholisch, glaube auch daran." Gut so! Dementsprechend wird nahezu alles getan, um in knapp neun Monaten einen kleinen Schreihals gesund im Arm zu halten. "Kein Alkohol mehr, die Zigaretten werden mit Strichliste reduziert", lautet die Ankündigung. Außerdem wird auch die Beziehung zum fruchtbaren Freund - wie sagt man so schön - legalisiert. "Im Januar werden wir heiraten." Ducke auch hier ehrlich: "Ein uneheliches Kind möchte ich nicht." Alles erst einmal standesamtlich, ein weißes, kirchliches Brautkleid wäre mit "Plauze" (O-Ton Ducke) auch eher abtörnend. Ducke: "Die Kirche holen wir nach."
Die Team-Kameradinnen werden es gerne hören, zwei weitere Feten sind angesagt. Alles in allem, mit Spielerinnen, Betreuerin, Konditionstrainerin, dürfte Ducke auf gut zwei Dutzend "Tanten" bauen. "Prima, jede darf einmal aufpassen", reibt sich der "Kampf-Turbo" die Hände. Klar, Ducke will "spätestens zur neuen Saison wieder fit sein, dann geht es los. Ein Maskottchen haben wir ja dann." Dass Agolli zusammen mit Manager Willi Wißing jetzt über den Passus "Sexverbot" in den Verträgen nachdenkt, ist nur ein Gerücht.

Autor: og

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