Den Klassenerhalt werden die Oberhausener zu 99,9 Prozent in den kommenden Wochen eintüten.

RWO: „Elf der Stunde“ kommt mit dem Phantom

Das Zünglein an der Waage

Christian Brausch
09. April 2009, 08:47 Uhr

Den Klassenerhalt werden die Oberhausener zu 99,9 Prozent in den kommenden Wochen eintüten.

Darüber hinaus können die „Kleeblätter“ im Kampf um den Aufstieg das Zünglein an der Waage spielen. Denn das Restprogramm hat es in sich. Freiburg, Mainz, Duisburg, Aachen, gegen fast alle Bundesliga-Kandidaten muss RWO noch ran.

Zum Auftakt der Knallerwochen geht es heute ab 18 Uhr gegen den 1.FC Nürnberg. Und das sicher mit guten Gefühlen nach den Vertragsverlängerungwen von Benny Reichert und Tim Kruse. Allerdings müssen sich die Jungs von Coach Jürgen Luginger steigern, wollen sie nicht nach den 90 Minuten mit leeren Händen aus dem Stadion gehen. Denn trotz der beiden Punktgewinne gegen Osnabrück und Kaiserslautern waren die Darbietungen wenig überzeugend.
[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/010/717-11112_preview.jpeg Foto: fro.[/imgbox]
Daher betont Luginger vor dem Match gegen die Franken: „Das ist die Elf der Stunde. Nürnberg hat zuletzt eine Serie hingelegt und fängt sich kaum Gegentreffer. Vorne brauchen sie nur wenige Chancen, um zu treffen. Da können wir nur bestehen, wenn wir so auftreten wie nach der Pause in Kaiserslautern.“

Denn ohne die nötige Gegenwehr wird man speziell das „Torphantom“ Marek Mintal kaum bändigen können. Der Nationalspieler knipst in den letzten Wochen nach Belieben, allerdings vornehmlich in den Nürnberger Heimspielen. „Über 90 Minuten ist er nicht ganz abzumelden“, legt sich der Trainer fest, „er weicht oft auf die Außen aus, wir werden versuchen, ihn zu stellen.“

Allerdings wohl nicht mit der gleichen Elf wie auf dem Betzenberg, denn Christopher Nöthe konnte nach seiner Gehirnerschütterung erst Mittwoch wieder trainieren. Gut möglich, dass Julian Lüttmann für ihn in der ersten Elf steht.
Für den Fall würde er auf eine umgebaute Gäste-Deckung treffen, nachdem sich Kapitän Andreas Wolf am Montag einer Knie-OP unterziehen musste. Luginger: „Das ist schon ein herber Verlust für Nürnberg, aber sie haben die Qualität, um das aufzufangen.“

Autor: Christian Brausch

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