Der MSV macht ernst. Nach der holprigen Hinrunde hat in Duisburg niemand mehr an die sofortige Rückkehr ins Oberhaus geglaubt.

MSV: Aufholjagd bislang geglückt, aber der März hat es in sich

Der MSV macht ernst

27. Februar 2009, 11:27 Uhr

Der MSV macht ernst. Nach der holprigen Hinrunde hat in Duisburg niemand mehr an die sofortige Rückkehr ins Oberhaus geglaubt.

Doch nach dem souveränen 4:1-Triumph über München und der Serie von Peter Neururer, der seit acht Spielen ungeschlagen ist, darf beim MSV wieder geträumt werden. Denn der Rückstand auf den Relegationsplatz drei ist auf vier Pünktchen zusammengeschrumpft.

Und viel wichtiger ist, dass die Mannschaft gegen die „Löwen“ eine bärenstarke Leistung geboten hat, die auch die Konkurrenz wieder ins Revier schauen lässt. „Ich habe immer gesagt, dass die Rückrunde für uns erst in Aachen losgeht“, sieht Neururer den jüngsten Höhenflug allerdings lediglich als Notwendigkeit an.

„Wir haben nun eine Position erreicht, aus der wir wieder nach oben schauen dürfen. Aber wir haben noch gar nichts erreicht.“
Der Fußballlehrer weiß, warum er tiefer stapelt. Denn der März wird zeigen, ob die „Zebras“ wirklich schon zum großen Sprung bereit sind. Denn nach Aachen kommen erst Nürnberg und dann Freiburg an die Wedau - also drei Aufstiegskonkurrenten im direkten Duell. „Aber unsere Mannschaft entwickelt sich“, sieht Neururer trotz der schweren Brocken, die auf ihn warten, nicht schwarz: „Eine Findungsphase braucht immer etwas Zeit, aber wir nähern uns unserer Optimalform.“

Und aus diesem Grund ist es derzeit auch schwer, in die Startelf zu rücken. Seit vier Spielen bietet er die gleiche Formation auf. Doch gegen Aachen könnte sich nach dem starken Comeback von Mihai Tararache eine Änderung aufdrängen. „Über seine Qualitäten muss man nichts sagen“, weiß Neururer, dass Tararache kein Mann für die Bank ist. „Aber auch er muss sich im Training beweisen. Wenn man seine Ansagen nicht gnadenlos durchzieht, verliert man an Glaubwürdigkeit.“
Neururer und der MSV machen eben ernst.

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