Westfalia Rhynern ist einer der Verlierer des ersten Westfalenliga-1-Spieltags des neuen Jahres - und das, obwohl der SV gar nicht am Ball war. Durch den Ausfall der Partie beim SV Lippstadt ist die Truppe aus dem Hammer Süden auf Platz elf zurückgefallen und hat nur noch vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Westfalia Rhynern: Nur noch vier Punkte bis zum Abstiegsplatz

Rätselhafte Heimschwäche

13. Februar 2009, 12:57 Uhr

Westfalia Rhynern ist einer der Verlierer des ersten Westfalenliga-1-Spieltags des neuen Jahres - und das, obwohl der SV gar nicht am Ball war. Durch den Ausfall der Partie beim SV Lippstadt ist die Truppe aus dem Hammer Süden auf Platz elf zurückgefallen und hat nur noch vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Für Trainer Alf Dambrowsky kein Grund, in Panik zu verfallen. Es ist aber eben auch kein Zustand, die von unten kommende Gefahr zu unterschätzen.

Alf Dambrowsky, wie bewerten Sie die momentane sportliche Lage in Rhynern?

Leider konnten wir am letzten Spieltag nicht punkten und sind daher in der Tabelle einen Platz abgerutscht. Das ist noch nicht dramatisch, aber wir sind nicht so arrogant zu sagen, wir haben mit unten nichts zu tun. Es ist schon so, dass wir etwas unter Druck sind.

Eigentlich wollte man am Papenloh mal höhere Ziele angreifen. Woran liegt es, dass die von Ihnen im Oktober übernommene Mannschaft nicht weiter oben steht?

Dafür gibt es einige Gründe. Wir haben uns zu viele Unentschieden geleistet und vor allem zuhause zu viele Punkte abgegeben. Das ist schon seit Jahren ein Problem. Die meisten Gegner sind in Rhynern nur auf einen Punkt aus und agieren sehr defensiv. Um diese Partien zu gewinnen, haben wir noch nicht das richtige Mittel gefunden. Doch genau daran haben wir in der Vorbereitung gearbeitet.

Wenn man die Tests zu Grunde zieht, dann müsste Ihre Elf eigentlich gut drauf sein. Kann Sie es jetzt auch in der Meisterschaft umsetzen?

Das hoffe ich. In der Hinrunde habe ich teilweise den Glauben daran verloren, dass die Jungs Fußball spielen können. Das lief in den Freundschaftsspielen schon besser und sollte auch für genügend Selbstvertrauen sorgen.

In Michael Zahorodnyj und Adnan Okic hat der Klub zwei neue Leute geholt. Welchen Eindruck machen die Winterzugänge?

Adnan ist spielerisch sicher ein Gewinn für uns, schließlich war er schon in der Oberliga am Ball. Er hat aber in den letzten sieben Monaten aus beruflichen Gründen nicht viel Sport machen können, daher braucht er körperlich noch einige Zeit, um uns helfen zu können. Michael kam in Lippstadt nicht richtig zum Zuge, ist aber ein Junge aus Hamm, der sich bei uns wohl fühlt. Er gehört zu den 13, 14 Spielern, die für Sonntag in Frage kommen.

Steht Janusz Biela in der Rückserie regelmäßig zur Verfügung oder wird er aufgrund seines Studiums in Polen häufiger fehlen?

Wir sind seinen Stundenplan durchgegangen, er wird voraussichtlich an zwei Sonntagen fehlen. Natürlich ist er ein wichtiger Mann für uns, doch dann müssen eben andere in die Bresche springen.

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