„Die Fans verstehen uns nicht, dann müssen wir sie auch nicht verstehen.“ Diesen Ausspruch von Thomas Ernst bezüglich der Solidarität seitens der Fans zu Tommy Zdebel muss man erstmal sacken lassen. Selbst wenn Marcel Koller davon spricht, dass es für unseren ehemaligen

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Wir meinen es ERNST!

Michael Krumm
04. Februar 2009, 08:17 Uhr

„Die Fans verstehen uns nicht, dann müssen wir sie auch nicht verstehen.“ Diesen Ausspruch von Thomas Ernst bezüglich der Solidarität seitens der Fans zu Tommy Zdebel muss man erstmal sacken lassen. Selbst wenn Marcel Koller davon spricht, dass es für unseren ehemaligen "Capitano" nicht von Vorteil wäre, wenn Details bezüglich seiner Suspendierung an die Öffentlichkeit gelangen würden, ist es für alle Anhänger ein Schlag ins Gesicht.

Was genau haben wir nicht verstanden? Dass Zdebel nicht rausgeworfen wurde, weil er fünf Minuten zu spät zum Training gekommen ist, ist jedem klar. Bis vor dem KSC-Spiel elf magere Pünktchen auf der Habenseite standen und solange keine Details an die Öffentlichkeit gelangen, hatten und haben alle die, denen der VfL am Herzen liegt, das Recht zu protestieren.

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Im Vergleich zu „Gustl“ Ernst haben alle im Stadion anwesenden „Rebellen“ in sensationeller Art und Weise Fingerspitzengefühl bewiesen. Loyaleres Verhalten in solch einer brisanten Situation ist kaum möglich. Nach dem Unmut vor dem Anpfiff wurde mit diesem das Team zu 100 Prozent unterstützt.

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Auch wenn es größtenteils nicht schön anzusehen war, sind alle glücklich nach Hause gegangen - mit einem lange Zeit nicht erlebten Gefühl des Sieges. Auch wenn es bis zum 34. Spieltag noch ein weiter Weg ist, so stehen wir nach langer Zeit mal wieder über dem ominösen Strich, der am Ende der Spielzeit die Absteiger unter sich lässt.

Das Ziel Klassenerhalt können wir nur gemeinsam erreichen. Oder haben wir da auch irgendwas falsch verstanden, Herr Ernst? Ich hoffe, dass dahingehend Einigkeit besteht! Wir meinen es ERNST!

Bis dahin, Glück auf!!!

Autor: Michael Krumm

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