Martin Stroetzel befindet sich in einer für ihn ungewohnten Gefühlswelt. Denn nach Wochen der Kritik hat der Trainer des SV Schermbeck nach dem 3:0-Knaller gegen Dattenfeld nicht viel zu bemängeln. Im Gegenteil: Denn wie der SVS die Germania in die Knie gezwungen hat, lässt ihn sogar mit der Zunge schnalzen.

Schermbeck: Erfolgsrezept = Schröder jubelt nicht

Stroetzel übt keine Kritik

03. Oktober 2008, 08:27 Uhr

Martin Stroetzel befindet sich in einer für ihn ungewohnten Gefühlswelt. Denn nach Wochen der Kritik hat der Trainer des SV Schermbeck nach dem 3:0-Knaller gegen Dattenfeld nicht viel zu bemängeln. Im Gegenteil: Denn wie der SVS die Germania in die Knie gezwungen hat, lässt ihn sogar mit der Zunge schnalzen.

Auslöser für seine Euphorie ist der vierte Elfer, der im achten Match gegen sein Team gepfiffen wurde. „Unser Keeper Stefan Schröder pariert den Strafstoß, jubelt aber nicht, sondern haut das Ding nach vorne“, reibt sich Stroetzel die Hände. Und vorne fand die Kugel in Matthias Pfände einen dankbaren Abnehmer, der den Ball zum vorentscheidenden 2:0 versenkte. „Das war nicht schlecht“, lacht Stroetzel.

Und mit dieser breiten Brust geht es am morgigen Feiertag nach Köln. „Die Fortuna habe ich selbst noch nicht gesehen“, verrät Stroetzel. „Wir haben sie beobachten lassen. Aber es ist eigentlich auch egal, wie sie spielen, denn wir konzentrieren uns auf unsere Stärken.“ Sein Zusatz: „Wir dürfen nicht mit leeren Händen wiederkommen, denn ansonsten treten wir erneut auf der Stelle.“
Und dann würde Stroetzel mit Sicherheit wieder genügend Kritikansätze finden.

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