Nach dem Abstieg in die Bezirksliga 6 steht bei Blau-Gelb Überruhr die Mission Wiederaufstieg an. Momentan könnte es für die Mannschaft schlechter laufen - mit einer starken Torausbeute führt sie die Tabelle an. 

Bezirksliga 6

62 Treffer! Tabellenführer Überruhr ist in Torlaune

Justus Heinisch
06. November 2019, 10:14 Uhr

Foto: Michael Gohl

Nach dem Abstieg in die Bezirksliga 6 steht bei Blau-Gelb Überruhr die Mission Wiederaufstieg an. Momentan könnte es für die Mannschaft schlechter laufen - mit einer starken Torausbeute führt sie die Tabelle an. 

Sechs Bezirksliga-Staffeln im Niederrhein gibt es - und kein Team hat dermaßen viele Treffer erzielt wie Blau-Gelb Überruhr. Stefan Lorenz' Team traf in 14 Spielen bislang 62 Mal. "Wir leben vom offensiven Spiel. Das ist unsere Spielweise", lobte der Trainer. 


Lediglich zwei Ligapartien verlor Blau-Gelb. Zuletzt holte Überruhr vier Siege in Folge. Darunter setzte es ein 15:2 gegen Oberhausen-Lirich und ein 9:0 gegen die Spielvereinigung Sterkrade 06/07. "Wir sind sehr zufrieden. Nach einem Abstieg ist es immer schwierig, direkt in der neuen Liga Fuß zu fassen", merkte Lorenz an. "Wir haben den Kader dann verbessert. Ich freue mich, dass es sofort greift." Für den Spitzenreiter soll die Bezirksliga nur eine Durchgangsstation sein: "Hochzugehen ist das klare Ziel, mit dem wir uns alle identifizieren können."

"Optimale Ausbeute ..."

Im Vorjahr stieg der Verein mit 30 Punkten aus der Landesliga ab. Nun hat Überruhr eine neue Rolle inne: die des Gejagten. Eine Umstellung, die Blau-Gelb zurzeit gut meistert. "Im Moment machen wir es gut. Man kann  aber immer etwas verbessern. Gegen tiefstehende Gegner, die auf Konter setzen, ist es immer schwierig. Defensiv im Verbund gegen den Ball müssen wir genauer und effektiver arbeiten", befand Lorenz. 


Aktuell hat Überruhr vier Punkte Vorsprung auf Arminia Klosterhardt und liegt sogar zehn Zähler vor dem Dritten, dem SC 1920 Oberhausen. "In den fünf Spielen vor der Winterpause wollen wir den Rückenwind beibehalten und im Idealfall die optimale Ausbeute holen", ergänzte Lorenz, dessen Team bislang von schwerwiegenden Verletzungen verschont geblieben ist. 

Für den Primus geht es am kommenden Wochenende zum knapp zehn Kilometer entfernten TuS Essen-West. Eine erfahrene Mannschaft mit guten Spielern, so Lorenz: "Das wird ein interessantes Spiel und ein hartes Stück Arbeit. Essen-West ist qualitativ besser, als es die Tabelle momentan aussagt. Aber wir fahren da mit einer breiten Brust hin."

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06.11.2019 - 12:52 - Rattenfänger

In Überruhr nur TEUTONIA -
Tradition seit 1920 !!!