Mit vier Touchdown-Pässen war Berlins Quarterback Rohan Davey beim 35:31-Erfolg über die Cologne Centurions der überragende Mann. Die Kölner sind in ihrer NFL-Europe-Debütsaison damit weiter ohne Erfolg.

Davey führt Berlin Thunder zum Sieg

bb
19. April 2004, 14:04 Uhr

Mit vier Touchdown-Pässen war Berlins Quarterback Rohan Davey beim 35:31-Erfolg über die Cologne Centurions der überragende Mann. Die Kölner sind in ihrer NFL-Europe-Debütsaison damit weiter ohne Erfolg.

Die Cologne Centurions bleiben in der NFL Europe weiter sieglos. Gegen den zweimaligen World-Bowl-Sieger Berlin Thunder unterlagen die Kölner am Ende mit 31:35. Bester Mann bei den Hauptstädtern war Quarterback Rohan Davey, der den Erfolg mit vier Touchdown-Pässen sicherstellte und selbst den Gegner überzeugte: "Ich bin beeindruckt, wie er den langen Ball spielen kann", sagte Centurions-Headcoach Peter Vaas: "Er ist ein sehr effizienter Spielmacher, der kaum Ballverluste zulässt."

Dank dem 26 Jahre alten Quarterback, den Super-Bowl-Sieger New England Patriots nach Berlin schickte, ist Thunder mit drei Siegen neben Titelverteidiger Frankfurt Galaxy das einzige noch ungeschlagene Team der NFL Europe.

Headcoach Lantz lobt seinen Spielmacher

"Er ist außergewöhnlich", lobte Berlins Headcoach Rick Lantz seinen Spielmacher, der 19 von 27 Pässen zum Mitspieler brachte und dadurch einen Raumgewinn von 279 Yards erzielte: "Er hat heute ein großartiges Spiel gemacht. Er ist ein kompletter Spieler. Er wirft nicht nur die tiefen Pässe, sondern bringt auch die wichtigen kurzen Pässe zum Mann."

Während Thunder nach dem besten Saisonstart in der sechsjährigen Klubgeschichte vom dritten World-Bowl-Finale träumen darf, ist der Frust bei den Kölnern nach drei vermeidbaren Niederlagen groß. "Wir müssen Geduld haben und dürfen den Kopf nicht hängen lassen", sagte Headcoach Vaas, der sich die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte anders vorgestellt hatte. "Es ist natürlich frustrierend, denn wir haben uns wieder selbst geschlagen."

Ganz andere Sorgen hat Pete Kuharchek, Headcoach von Rhein Fire, nach der 10:28-Niederlage im Klassiker beim Rekordmeister Frankfurt. "Wir haben schon wieder drei neue Verletzte", klagte Kuharchek, nachdem es im Waldstadion Tackle Chuck Klabo, Running Back Jeremy Allen und Cornerback Corey Chamblin erwischt hatte. Fünf Spieler der Düsseldorfer sind bereits im Reha-Zentrum der NFL Europe in Birmingham im US-Bundesstaat Alabama.

Autor: bb

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