Mit ziemlich hängenden Köpfen laufen derzeit die U19-Kicker von Rot-Weiß Oberhausen herum, trotz einem Remis zuletzt machen die vorigen sechs Niederlagen in Folge dem Aufsteiger schwer zu schaffen. Auch Kapitän Tim Blanke, der erklärt: „So etwas habe ich noch nicht erlebt, das ist eine ganz neue Situation für uns alle.“

RWO - Blanke zwischen Regionalliga-Lust und Pleiten-Frust

gri
25. Oktober 2005, 13:14 Uhr

Mit ziemlich hängenden Köpfen laufen derzeit die U19-Kicker von Rot-Weiß Oberhausen herum, trotz einem Remis zuletzt machen die vorigen sechs Niederlagen in Folge dem Aufsteiger schwer zu schaffen. Auch Kapitän Tim Blanke, der erklärt: „So etwas habe ich noch nicht erlebt, das ist eine ganz neue Situation für uns alle.“

Mit ziemlich hängenden Köpfen laufen derzeit die U19-Kicker von Rot-Weiß Oberhausen herum, trotz einem Remis zuletzt machen die vorigen sechs Niederlagen in Folge dem Aufsteiger schwer zu schaffen. Auch Kapitän Tim Blanke, der erklärt: „So etwas habe ich noch nicht erlebt, das ist eine ganz neue Situation für uns alle.“

Besonders unangenehm für den Youngster, dass er auch vor seiner neuen Freundin Nadine schlecht dasteht: „Wir sind seit zwei Monaten zusammen, ab und zu schaut sie sich unsere Spiele an. Da sie nicht so viel Ahnung vom Fußball hat, hält sie uns für ziemliche Pfeifen.“ Dabei ragt der Abwehr-Chef durchaus positiv aus seinem Team heraus, wie Coach Frank Kandsorra betont: „Er hat ein sehr gutes Auge, ist technisch versiert. Allerdings merkt man auch, dass sein Selbstvertrauen derzeit etwas angeschlagen ist.“

Kein Wunder, schließlich trägt er als Spielführer mehr Verantwortung, leidet unter dem schlechten Tabellenplatz. „Das ist schon ein Job, der mehr Anforderungen stellt, als an die anderen Spieler. Man schaut, dass auch außerhalb des Platzes alles läuft, aber ich kümmere mich gern darum“, erklärt der Fan von Alessandro Nesta, der das Amt schon in der B-Jugend bekleidete. Und auch ansonsten viel um die Ohren hat: „Ich arbeite derzeit an meinem Fach-Abitur, gehe in die zwölfte Klasse. Da gibt es viel zu tun, nach den Ferien steht eine ganze Reihe Klausuren an.“ Vielleicht gar nicht so schlecht, um den miesen Saison-Start zu verdrängen.

Dennoch muss sich der 18-Jährige keine Sorgen um die eigene Zukunft machen. Schließlich durfte er vor einigen Wochen sogar mit der Regionalliga-Truppe schon in einem Freundschafts-Match beim FC Epe ran: „Trainer Harry Pleß hat sich bedankt, dass ich mit ausgeholfen habe, zudem schaut er ab und zu bei unseren Matches vorbei.“ Und auch sonst hat der Innenverteidiger ein Ohr an der Mannschaft, ist gut mit den Gataric-Zwillingen Danijel und Dalibor befreundet. Die spielten in der vergangenen Saison noch für die A-Jugend, sind mittlerweile fest für den Regionalliga-Kader gebucht. Und könnten dem Schalke-Fan den Karriere-Weg vorleben.

Wobei er sogar schon ein Angebot von den „Königsblauen“ vorliegen hatte. „Das war in der B-Jugend, allerdings hatte ich RWO bereits die Zusage gegeben, zu bleiben“, erläutert der Innenverteidiger, der rechtlich auf der sicheren Seite gewesen wäre: „Wir haben im Nachwuchs-Bereich keine Verträge, daher weiß ich noch nicht, was im nächsten Jahr ist. Aber es wäre schon ein Traum, hochklassig zu spielen, auch mit der Regionalliga wäre ich schon sehr zufrieden.“

Autor: gri

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