Erst gab es für die Sportfreunde Lotte das Highlight gegen den UEFA-Cupfinalisten Glasgow Rangers, dann mussten die Kicker schon wieder im Trainingslager in den Niederlanden schwitzen.

Lotte: Rangers als Vorgeschmack auf RWE

"Habe mir die Augen gerieben"

22. Juli 2008, 08:07 Uhr

Erst gab es für die Sportfreunde Lotte das Highlight gegen den UEFA-Cupfinalisten Glasgow Rangers, dann mussten die Kicker schon wieder im Trainingslager in den Niederlanden schwitzen.

Wie Trainer Manfred Wölpper den Stand der Vorbereitung beurteilt, verrät er im RS-Interview.
Manfred Wölpper, ein 1:3 gegen die Glasgow Rangers ist ein toller Erfolg. Wie bewerten Sie den Auftritt Ihrer Mannschaft?

Gegen die Rangers hatten wir schon einmal einen kleinen Vorgeschmack darauf, was uns beispielsweise gegen Rot-Weiss Essen am ersten Spieltag erwarten wird. Es waren mehr als 3.000 Zuschauer da und es hat alles geklappt. Natürlich auch sportlich. Ich habe mir verwundert die Augen gerieben, denn wir haben die Rangers im ersten Durchgang im Griff gehabt. So eine Leistung habe ich selten gesehen. In der zweiten Hälfte mussten wir dem hohen Tempo Tribut zollen. Zudem habe ich auch mehrfach ausgewechselt, so dass ein kleiner Bruch im Spiel war. Schade, denn das Ergebnis hätte noch knapper ausfallen können.
Seit Freitag sind Sie im holländischen Delden im Trainingslager. Am heutigen Sonntag Abend geht es zurück in die Heimat. Sind Sie zufrieden?
Ja, die Jungs haben alle Einheiten voll durchgezogen. Lediglich Christian Bienemann, der beruflich einen Lehrgang abhalten musste, und Sebastian Lodter, der eine Kapselverletzung im Sprunggelenk hat, waren nicht dabei.
Auf welches Match der neuen Liga freuen Sie sich am meisten?
Natürlich auf den Auftakt gegen RWE, aber auch auf Münster. Die Liga ist ja noch eine große Unbekannte, aber ich bin mir sicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen können.

Sind für die Operation Klassenerhalt die personellen Planungen abgeschlossen?
Ja. Ich denke nicht, dass wir noch einmal extern nachlegen werden. Vielleicht selektieren wir noch den ein oder anderen aus, mehr aber nicht.

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