Mit zahlreichen neuen Spielern, sowie Wolfgang Ruhrländer und Karsten Rossinski als neuen Trainer der ersten und zweiten Mannschaft, startet der Verein Schwarz-Blau Gladbeck mit drei Teams in der Kreisliga C. Abgesehen von den sportlichen Zielen, steht bei SB aber auch die Sanierung der eigenen Platzanlage und die Verbesserung des Rufs, der in letzten Jahren gelitten hat, im Vordergrund. „Für uns ist es ein Neuanfang“, sagt Geschäftsführer Patrick Blumenstein.

Gladbeck: Schwarz-Blau Gladbeck will Neuanfang wagen

"In erster Linie wollen wir unseren Ruf verbessern"

stebla
17. Juli 2008, 12:37 Uhr

Mit zahlreichen neuen Spielern, sowie Wolfgang Ruhrländer und Karsten Rossinski als neuen Trainer der ersten und zweiten Mannschaft, startet der Verein Schwarz-Blau Gladbeck mit drei Teams in der Kreisliga C. Abgesehen von den sportlichen Zielen, steht bei SB aber auch die Sanierung der eigenen Platzanlage und die Verbesserung des Rufs, der in letzten Jahren gelitten hat, im Vordergrund. „Für uns ist es ein Neuanfang“, sagt Geschäftsführer Patrick Blumenstein.

Vor einigen Wochen begannen endlich die Arbeiten auf der Platzanlage am Busfortshof und die seit längerer Zeit beschlossene Sanierung der heimischen Platzanlage zeigt Fortschritte. Momentan bereiten aber nicht nur Bomben aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs Probleme, sondern auch Altlasten. Im Boden wurde eine Teerlinse gefunden, so dass sich die Sanierung wieder hinziehen kann. Sollten große Mengen an Giftstoffen entsorgt werden müssen, kämen auf die Stadt zusätzliche Kosten zu - im schlimmsten Fall 300 000 Euro. Die Sanierung der Anlage kostet rund 550 000 Euro. „Wir sind aber froh, dass Klaus Dyba, der Sprecher der SPD, sich sehr dafür eingesetzt, dass endlich gehandelt wird und hoffen das Beste“, zeigt sich der Gladbecker Vorstand zuversichtlich.

Und auch im sportlichen Bereich können die Gladbecker nach vorne schauen. Mit Nordin El Aidi (SV Zweckel), Maik Bader, Sascha Arning, Claudio Millitello, Apo Cetinkaya (alle FC Gladbeck), Dennis Zenker, Dennis Siedlaczek (beide FC Gladbeck II), Peter Brinkmann, Dennis Nitschke (beide FC Gladbeck A-Jgd), Patrik Körner (Wacker Gladbeck), Dennis Nikolowski (Bor. Scholven), Marcel Schlicht, Michel Lange (beide SC Schaffrath), Robin Brandowski (Karnap 07/27), Stefan Madeya, Sebastian Madeya, Florian Arndt (alle Westfalia Scherlebeck), Andreas Grenlich, Basti Schürer, Turgay Öztürk, Lars Kleine (alle vereinslos) haben sich gleich 21 neue Spieler dem Verein angeschlossen.

Der Verein geht mit gleich drei Mannschaften in die Saison - die alle in der Kreisliga C starten. „Unsere Teams sind in allen drei C-Gruppen vertreten, was meiner Meinung nach sehr interessant wird. Alle Mannschaften werden zur neuen Saison auf der Sportanlage auf dem Rosenhügel trainieren und spielen und nicht wie zuletzt auf anderen Plätzen zerstreut, so dass ein bisschen mehr Vereinsleben entsteht bis wir dann endlich auf unsere Anlage können. Wenn unser Platz nun auch endlich gemacht werden sollte und wir wieder ein zu Hause hätten, bin ich guter Dinge, das es bei SB wieder bergauf geht“, erklärt Wolfgang Ruhrländer. Sportliche Ziele sind in Gladbeck erst einmal zweitrangig. „Im Vordergrund stehen bei uns Spaß und Kameradschaft. Für den Verein, dessen Ruf in der letzten Jahren sehr gelitten hat, ist es ein Neuanfang. Diesen gilt es jetzt natürlich in erster Linie wieder zu verbessern. Und wenn dann am Ende der Saison noch der Aufstiegt klappt, wäre das traumhaft. Die ersten Trainingseindrücke waren sehr gut“, betont Ruhrländer.

Auch der Coach der „Zweiten“, Karsten Rossinski, schaut positiv in die Zukunft: „Meinen Entschluss, nach SB zu wechseln, viel mir sehr leicht da ich diesen Verein und dessen Umfeld schon zu meiner aktiven Zeit sehr positiv in Erinnerung habe. Der neue Vorstand und die Perspektiven die ich dort sehe haben meinen Entschluss dann noch zusätzlich untermauert. Der Saison stehe ich positiv gegenüber, da ich davon ausgehe, dass zumindest die erste Mannschaft um den Aufstieg mitspielen wird, was sich natürlich dann auch hoffentlich positiv auf die Zweite übertragen wird." Das Ziel: ein einstelliger Tabellenplatz. "Was aber wichtiger für mich ist, ist die Kameradschaft im Team und die äußere Darstellung der Mannschaft", unterstreicht auch Rossinski.

Autor: stebla

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