In Herne brodelt nach wie vor die Gerüchteküche. Denn noch immer sucht der Regionalligist BV Cloppenburg vier Spieler für die neue Saison. Und da dort nun Westfalias Ex-Coach Frank Schulz das Zepter schwingt, könnten einige Spieler ihrem Ex-Coach folgen.

Herne: Seidel und Behrend mit Cloppenburg-Kontakt

Lob für Schlebach

14. Juli 2008, 08:08 Uhr

In Herne brodelt nach wie vor die Gerüchteküche. Denn noch immer sucht der Regionalligist BV Cloppenburg vier Spieler für die neue Saison. Und da dort nun Westfalias Ex-Coach Frank Schulz das Zepter schwingt, könnten einige Spieler ihrem Ex-Coach folgen.

Allen voran Norman Seidel. Der Abwehrstratege hat bereits drei Gespräche mit den Club-Verantwortlichen geführt. "Ich habe mich bei der Firma vorgestellt, bei der ich arbeiten könnte", berichtet der Informatikkaufmann. "Der Eindruck ist super, da sie mir genau das gleiche Berufsbild offeriert haben. Zudem habe ich auch ein konkretes Angebot des Vereins erhalten. Ich werde mich jetzt noch einmal mit meiner Familie unterhalten und dann meine Entscheidung in den nächsten Tagen treffen." Seidel, der eine mündliche Zusage über eine Ausstiegsklausel hat, geht davon aus, dass "es mit dem SCW keine Probleme geben würde. Die Absprache, nach oben zu können, ist normal und es gab noch nie Schwierigkeiten".

Schwieriger ist die Sache allerdings bei Dominik "Apo" Behrend. Der Offensive absolviert gerade eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. "Und die ist erst im Mai 2009 beendet", erzählt Behrend, der mit Schulz bereits ein loses Gespräch geführt hat. "Ich könnte mir natürlich vorstellen, in der Regionalliga zu spielen. Es gibt ja auch die Möglichkeit, dort meine Ausbildung zu beenden. Aber der Job hat Priorität, denn wir reden nicht über Profibedingungen. Ich bin 25 Jahre alt und muss abseits des Fußballs etwas aufbauen. Wenn es mit der Arbeit nicht klappt, werde ich auch nicht gehen."

Angetan ist Behrend derweil vom neuen Coach Christoph Schlebach: "Christoph hat einen durchweg positiven Eindruck hinterlassen. Wir waren alle aufgrund der Situation zu Beginn etwas skeptisch, aber wir haben in den ersten Tagen gemerkt, dass er fachlich auf einem sehr guten Stand ist." Und Behrend schiebt nach: "Er hat natürlich andere Vorstellungen, aber das ist legitim."

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