Lange Zeit war der 1.FC Kleve auf der Suche nach einem Manager.

Kleve: Klaus Hilpert soll Manager werden

"Brauchen keinen Besserwisser"

10. Juli 2008, 16:27 Uhr

Lange Zeit war der 1.FC Kleve auf der Suche nach einem Manager.

Die Bewerbungen stapelten sich, unter anderem von prominenten Namen wie Harry Pleß. Allerdings wird die Personalie auf einen ehemaligen Bochumer hinauslaufen. Zwar wird auch der Name Thomas Kempe noch gehandelt, letztlich dürfte es aber der ehemalige VfL-Manager Klaus Hilpert werden. "Wir haben gesprochen, ich kenne den Sportlichen Leiter Udo Kempkens schon länger. Vor den Klevern muss man alle Hüte ziehen", betont der 64-Jährige. Sein augenzwinkernder Zusatz: "Die brauchen sicher keinen Besserwisser oder Direktor mit Nadelstreifen."

In die Kategorie gehört Hilpert nun wirklich nicht, auch wenn er seit seinem Ausstieg bei Fortuna Köln 2004 keine offizielle Funktion mehr bekleidet hat. "Ich war trotzdem immer im Fußball tätig", bemerkt der Allrounder, der auch als Trainer, unter anderem beim isländischen Erstligisten IA Akranes, Erfolge vorweisen kann.

Vom FCK machte er sich am Montag sein eigenes Bild, als er das Stadion und den Rest des Umfeldes unter die Lupe nahm. "Es wird immer von einem Standort-Nachteil gesprochen, weil Kleve rein geographisch etwas abseits liegt. Ich sehe das anders, schließlich hat der Club einen richtig guten Zuschauerschnitt", analysiert der Funktionär.

Würde er denn selbst täglich von Bochum in die Schwanenstadt reisen, falls es mit dem Engagement klappen sollte? "Die Details haben wir noch nicht geklärt, es ist auch noch nichts unter Dach und Fach", formuliert Hilpert zurückhaltend. Wohl wissend, dass dies nur noch eine Frage der Zeit sein dürfte.

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