Die Saison 2007/2008 neigt sich dem Ende und einige Spieltage vor Saisonschluss ist der Aufstiegskampf im vollen Gange. In einigen NRW-Fußball-Ligen stehen Auf- und Absteiger bereits fest. Reichlich Spannung gibt es hingegen in den beiden A-Kreisligen in Gelsenkirchen. Hier ist, zumindest was die Aufstiegsfrage angeht, noch keine Entscheidung gefallen. RevierSport online prüft in den nächsten Wochen die möglichen Meister auf ihre Bezirksligatauglichkeit.[i]Der Aufstiegscheck[/i]

Gelsenkirchen: Aufstiegscheck - Teil 3: BV Rentfort (KL A1)

„Wir haben den Aufstieg nicht mehr in der Hand“

stebla
11. Mai 2008, 11:44 Uhr

Die Saison 2007/2008 neigt sich dem Ende und einige Spieltage vor Saisonschluss ist der Aufstiegskampf im vollen Gange. In einigen NRW-Fußball-Ligen stehen Auf- und Absteiger bereits fest. Reichlich Spannung gibt es hingegen in den beiden A-Kreisligen in Gelsenkirchen. Hier ist, zumindest was die Aufstiegsfrage angeht, noch keine Entscheidung gefallen. RevierSport online prüft in den nächsten Wochen die möglichen Meister auf ihre Bezirksligatauglichkeit.[i]Der Aufstiegscheck[/i]

Die dritte Folge der RevierSport online-Serie nimmt den jetzigen Tabellenzweiten der Kreisliga A1, BV Rentfort, genauer unter die Lupe.

Aufstiegschancen: Von Anfang an mischten die Rentforter an der Tabellenspitze mit. Am vergangenen Spieltag hatten sie die große Chance mit dem Tabellenführer SW Bülse punktemäßig gleichzuziehen, an der Honigmannstraße reichte es aber nur zu einem 2:2-Unentschieden. „Gegen Bülse mussten wir nur mit einem Punkt begnügen. Wir haben da bis zur letzten Minute auf Sieg gespielt, aber es nicht geschafft. Für unsere Ziele könnte das zu wenig sein“, sagte BV-Coach Frank Frye, der nun auf Patzer der Konkurrenz warten muss: „Wir haben den Aufstieg nicht mehr in der Hand und müssen jetzt abwarten wie die restlichen Partien ablaufen werden.“ Bei drei Punkten Rückstand auf Bülse haben die Rentforter noch drei Partien zu absolvieren. Zu Hause erwarten sie VfL Grafenwald und TSV Feldhausen. Auswärts kommt das schwere Spiel bei Preußen Gladbeck. In der Hinrunde holten die Gladbecker aus diesen Spielen nur fünf Punkte, die jetzt aber definitiv zu wenig sein würden.

[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/007/335-7634_preview.jpeg Rentfort-Coach Frynk Frye[/imgbox]Potenzial der Mannschaft: „Für die Bezirksliga müssten wir uns punktuell noch verstärken. Ich habe eine junge und nicht so erfahrene Mannschaft. Deshalb würden noch einige ältere Spieler, die Erfahrung mitbringen und uns auf dem Platz mehr Stabilität bringen, dringend notwendig. Sonst würde es ganz schwer in der Bezirksliga zu bestehen“, erklärt Frye.

Finanzen: „Aus finanziellen Gründen wird sicher keiner den Weg nach Rentfort finden, da ist unsere Adresse nicht so lukrativ. Aber mit unseren Möglichkeiten wollen wir versuchen unsere talentierten Jugendspieler, bei den vielen Abwerbungsversuchen, zu halten und weiter zu fördern.“

Jugend: In der Jugendarbeit sieht Frye den großen Vorteil seines Vereins: „Wir haben in diesem Jahr wirklich ein erlesenen Jahrgang. Unsere A-Jugend spielt wirklich auf einem hohen Niveau, hat sich die Meisterschaft in der Kreisliga A gesichert und spielt nun in der Relegation um den Bezirksligaaufstieg. In der Rückrunde, als ich viele Verletzte zu beklagen hatte, war die Jugend unser großer Vorteil. Spieler wie Patrick Draxler und Philipp Potratz, die zum Beispiel in Bülse getroffen haben, haben nicht nur bei uns ausgeholfen, sondern auch wichtige Impulse gesetzt und entscheidende Tore geschossen. Ihre spielerische Qualität steht da außer Frage.“

Platzanlage: Nach dem letzten Meisterschaftsspiel wird der Sportplatz an der Hegestraße saniert. Das bedeutet, dass in Rentfort der erste Kunstrasenplatz Gladbecks entsteht. Sollte die Bauphase optimal verlaufen, steht der Kunstrasenplatz nach dem Ende der Winterpause der Saison 2008/2009 zur Verfügung. In der Zwischenzeit müssen die Mannschaften des BV Rentfort auf anderen Plätzen ausweichen. „Wir müssen diese Überbrückungsphase gut überwinden, es lohnt sich aber wenn wir danach eine vernünftige Anlage haben“, erkärt Frye.

Autor: stebla

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