Beim Kader für die kommende Spielzeit sprach Oberhausens Sportlicher Leiter Jürgen Luginger auch von vier Fragezeichen.

RWO: Urgestein zwischen Hoffnung und Realismus

Celik ist eines der Fragezeichen

cb
09. April 2008, 09:30 Uhr

Beim Kader für die kommende Spielzeit sprach Oberhausens Sportlicher Leiter Jürgen Luginger auch von vier Fragezeichen.

Eines davon steht hinter dem Namen von Musa Celik, einem der RWO-Urgesteine. Gut möglich, dass die Zeit bei den Kleeblättern nach dieser Spielzeit abläuft. Der Linksfuß berichtet: "So wurde mir das auch gesagt. Ich bin lange ausgefallen, beim Team läuft es super, wir gewinnen Woche für Woche, es gibt kaum Verletzte. Da ist es schwer, in die Mannschaft zu kommen."

Luginger betont: "Wir hatten ein gutes Gespräch, Musa ist noch nicht abgehakt. Er muss Geduld haben, ein Tick fehlt nach der langen Pause noch." Speziell die Praxis, denn der Offensiv-Allrounder legt sich fest: "Ich bin fit, mir fehlt nur die Zeit auf dem Platz. Und wenn es nur Minuten am Ende einer Partie sind, in denen ich mich zeigen kann." Wenn das nicht klappt, muss sich Celik aber auch mit dem Gedanken Abschied befassen: "Ich bin Realist, auch das kann passieren, obwohl ich sicher bin, das Potenzial zu haben. Ein Weggang täte sicher weh. Ich kenne hier jeden Grashalm, bin seit 13 Jahren dabei, in einem Jahr ist auch mein Studium beendet. Aber wichtig ist, auf jeden Fall nach vorne zu schauen."

Und das zunächst bei den Kleeblättern: "Ich habe gut trainiert, beim Laktattest habe ich mich auch wohl gefühlt. Vielleicht kommt noch die Chance, wenn nicht, mache ich natürlich keinen Ärger." Die Konsequenz wäre vielmehr ein Vereinwechsel. "Fragen kommen natürlich auf", gibt der bald 25-Jährige zu, "man weiß nicht, wohin es geht. Lose Kontakte gibt es, ich würde gerne in die dritte Liga. Wenn das nicht klappt, könnte ich mir auch einen Regionalligisten vorstellen. Es gibt einige lukrative Vereine in der Umgebung, sollte es hier nicht mehr weiter gehen."

Autor: cb

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