Der Einstieg von Ex-Nationalspieler Stefan Kuntz als neuer Vorstandsvorsitzender beim stark abstiegsbedrohten Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern hat weitere Personalentscheidungen zur Folge.

Lauterer Personalkarussell dreht auf Hochtouren

Kommen und Gehen auf Führungsebene

sid
08. April 2008, 11:31 Uhr

Der Einstieg von Ex-Nationalspieler Stefan Kuntz als neuer Vorstandsvorsitzender beim stark abstiegsbedrohten Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern hat weitere Personalentscheidungen zur Folge.

Der bisherige Klubchef Erwin Göbel, Nachfolger von Rene C. Jäggi, verlässt den Vorstand und soll zukünftig als kaufmännischer Geschäftsführer arbeiten. Aus dem Vorstand scheiden auch die ehrenamtlichen Mitglieder Hans-Artur Bauckhage und Rolf Landry, die erst im November 2007 vom Aufsichtsrat in das Gremium berufen worden waren, aus; beide traten von ihren Ämtern zurück.

Der ebenfalls im November 2007 berufene Johannes Ohlinger soll ehrenamtliches Vorstandsmitglied bleiben und fortan für die Finanzen zuständig sein. Ohlinger arbeitete früher als Manager beim Bau-Unternehmen Holzmann.

Für Kuntz, der neben dem Posten des Vorstandschefs auch das Amt des Sportdirektors übernehmen wird und einen Fünf-Jahres-Vertrag erhielt, ist die Übernahme der Chefrolle beim viermaligen deutschen Meister mit großem Risiko verbunden. Derzeit ist laut Kuntz weder die Lizenzerteilung noch das wirtschaftliche Überleben des Klubs im Fall des Abstiegs gesichert.

Autor: sid

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