Es schmeckte Füchse-Boss Ralf Pape absolut nicht, was er da am vergangenen Wochenende zur Kenntnis nehmen musste. Die Gesellschafter der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft, also die Vereine der 2. Bundesliga und Oberliga, haben das Angebot der DEL abgelehnt, wieder eine Verzahnung zwischen Ober- und Unterhaus in Form einer Relegationsrunde von DEL-Schlusslicht und Zweitliga-Meister einzuführen.

Füchse Duisburg: Doch kein Abstieg

Pape muss umdenken

Markus Terbach
20. März 2008, 14:51 Uhr

Es schmeckte Füchse-Boss Ralf Pape absolut nicht, was er da am vergangenen Wochenende zur Kenntnis nehmen musste. Die Gesellschafter der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft, also die Vereine der 2. Bundesliga und Oberliga, haben das Angebot der DEL abgelehnt, wieder eine Verzahnung zwischen Ober- und Unterhaus in Form einer Relegationsrunde von DEL-Schlusslicht und Zweitliga-Meister einzuführen.

[box_rsprint]Genau das hätte der Hauptgesellschafter der Wedaustädter aber gerne gesehen, sogar auf Relegationsspiele verzichtet: „Der Verlierer der DEL-Play-downs steigt ab, der Meister der 2. Bundesliga auf. Fertig“, hatte er immer wieder gefordert.

Nun aber müssen die Duisburger wieder das Erreichen der Pre-Play-offs als Ziel ausgeben, um die Saison 2008/09 aus eigener Sicht mangels Konkurrenzfähigkeit nicht schon vor ihrem Beginn oder nach wenigen Spieltagen zu einer Farce werden zu lassen. Zusammen mit Sportchef Franz Fritzmeier sen. und Trainer Karel Lang muss er nun die Frage: „Werden wir eine Mannschaft bilden können, die stark genug ist?“ klären.

Bereits in der Woche nach Ostern sollen Neuverpflichtungen vermeldet werden. Mutmaßungen, dass Jan Alinc und Daniel Kunce bereits in Duisburg unterschrieben hätten, werden im Füchse-Lager weiterhin als nicht zutreffend bezeichnet. Der vor zwölf Monaten noch so gefeierte Torwart Christian Rohde steht dem Vernehmen nach vor einem Wechsel zum Zweitligisten Ravensburg.

Autor: Markus Terbach

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