Gleich drei Revierteams der ProA Liga konnten ihren Erfolg am Wochenende feiern. Düsseldorf, Hagen und Rhöndorf stellten ihr Können am 25. Spieltag unter Beweis. Die ProA Magier zauberten einen wichtigen Sieg (100:87) am gegen ihren Gastgeber Schalke 04 auf das Parkett.

Basketball im Revier: ProA im Überblick

Erfolgreicher Samstag für die Reviervereine

18. März 2008, 16:29 Uhr

Gleich drei Revierteams der ProA Liga konnten ihren Erfolg am Wochenende feiern. Düsseldorf, Hagen und Rhöndorf stellten ihr Können am 25. Spieltag unter Beweis. Die ProA Magier zauberten einen wichtigen Sieg (100:87) am gegen ihren Gastgeber Schalke 04 auf das Parkett.

Bis zur ersten Halbzeit hatte Schalke 04 seine Gäste noch unter Kontrolle und führte mit 45:40. Düsseldorfs Trainer Markus Zilch sprach zur zweiten Hälfte seinem Team ein paar magische Worte zu, die anscheinend das richtige Mittel zum Erfolg waren.

Obwohl Schalkes Trainer Boris Kaminski seine Mannschaft zum zweiten Spielabschnitt beauftragte, Düsseldorfs Aufbauspieler Nick Stapelton mit einer Pressverteidigung außer Gefecht zu setzten, bauten die Magics unbeeindruckt die Führung weiter aus. Zum Ende des dritten Viertels fanden die Schalker kurzzeitig Anschluss (63:66), konnten aber zum letzten Abschnitt nicht mehr mit den Gästen mithalten, die sich durch zahlreiche Fastbreaks Punkte sicherten. „In der zweiten Halbzeit sind wir ein höheres Tempo gegangen und haben die Intensität erhöht. Zudem haben wir einige Kleinigkeiten umgestellt, die voll aufgegangen sind. Das war ein verdienter Sieg für uns. Sechs Spieler haben zweistellig gepunktet. So stelle ich mir das vor“, freute sich Zilch.

Auch die ProA-Ligisten SOBA Dragons Rhöndorf entschieden die Zitterpartie gegen die die gastierenden Bremen Roosters am Samstag nach einer Verlängerung für sich ( 90:84). „Der dritte Platz bleibt für uns ein realistisches Ziel, für das wir bis zum Ende der Saison kämpfen werden“ sagte Rhöndorfs Trainer Olaf Stolz.

Bis zum Schluss blieb die Begegnung der beiden Zweitligisten eine spannende Sache. Beide Seiten zeigten eine vorbildliche Offensivleistung, vergaßen dabei aber offensichtlich, dass die Verteidigung genau so wichtig ist. „Mit unserer Defensive war ich in den ersten beiden Vierteln nicht zufrieden“, bemängelte Olaf Stolz. Erst in der Verlängerung zeigte sich, wer unter Druck die besseren Nerven hat. „Bremen hat wirklich stark gespielt“, bewundert Rhöndorfs Headcoach und freut sich über den 90:84-Sieg.

Und ein weiterer Triumph für die Reviervereine der ProA Liga ist zu vermerken, nachdem auch der Phoenix Hagen am Wochenende mit 79:65 gegen die Hausherren des LTi Lich einen Sieg auf ihrem Konto verbuchen können.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand auch der Lti Lich ins Spiel. Bis dahin hatte sich Hagen allerdings schon 27:9 Punkte geholt. Lich verkürzte zwischenzeitlich, schaffte es aber nicht näher als elf Punkte heran. Die Hagener waren während der gesamten 40 Minuten kaum aus der Ruhe zu bringen.

„Kompliment an meine Mannschaft: Das war eine wirklich gute Team-Defense. Dadurch lief es auch in der Offensive rund“, kommentierte Hagens Trainer Ingo Freyer. „Wir haben die Intensität in der Verteidigung über das gesamte Spiel gehalten“.

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