Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik.

MSV: Einzelkritik gegen Schalke

Durchschnitt reicht nicht

16. März 2008, 13:42 Uhr

Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik.

Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit dem 24. Spieltag.

Tom Starke (3): Sicher gegen Kuranyis Versuch (32.). Bei Flanken und Distanz-Versuchen, die direkt auf den Kasten kamen, auf dem Posten. Keine Chance beim Ausgleich, sein schneller Reflex gegen Asamoah blieb letztlich unbelohnt, weil der Abstauber saß.

Fernando Avalos (4): Wurde nach elf Minuten von Rakitic ausgetanzt, so dass es im Strafraum brannte. Danach mit mehreren guten Abwehr-Szenen, dirigierte mit Gesten und Worten. Beim 1:1 mit in der Verlosung.
Iulian Filipescu (4): Über weite Strecken mit einer ansehnlichen Partie in der Deckung, setzte in einer Szene geschickt den Körper gegen den anstürmenden Halil Altintop ein. Beim Schalker Siegtor wurde er allerdings von Asamoah übersprungen.

Fernando Santos (5): Es bleibt dabei: Der Ex-Münchner ist immer für einen Bock gut. Seine deutliche Steigerung, die er in Sachen Konzentration und Balleroberung an den Tag legte, wurde durch den Patzer vor dem Ausgleich zunichte gemacht. Da hätte er konsequent löschen müssen. In der Schluss-Sekunde holte er sich auch noch den fünften Karton ab.
Tobias Willi (3-): Holte im ersten Durchgang etliche Freistöße heraus, was er durchaus geschickt anstellte. Wirkte insgesamt ruhiger am Ball, klärte drei Mal in brenzligen Situationen. In der Ballverteilung offenbarte er Schwächen.

Blagoy Georgiev (3-): Wie er sich die Kugel im Mittelfeld eroberte, losspurtete und Varela tunnelte, bevor schließlich der krönende Torabschluss folgte, das war klasse. Über links brachte er anfangs Impulse, nach dem Wechsel nahm sein Wirkungsradius stark ab.

Ivica Grlic (4): Musste wegen Oberschenkel-Problemen vorzeitig vom Platz. Fiel im ersten Durchgang durch geschicktes Verschieben und frühes Situations-Erkennen auf, nach Wiederanpfiff konnte er die Löcher nicht mehr stopfen.

Mihai Tararache (4): Gewohnt rustikal in den Zweikämpfen, fegte drei, vier Mal kräftig dazwischen. Im Aufbau kaum zu sehen, die Fehlerquote nahm dafür immer mehr zu.

Maicon (4): Ein kräftes Pfund zu Beginn, das war es an Offensiv-Aktionen. Verteilte einige Bälle geschickt, baute aber rapide ab, als die Partie kippte.

Pablo Caceres (5): Beim 2:1 sah er nicht gut aus, Westermann bugsierte den Ball zwischen ihm und dem Pfosten ins Netz. Vor der Pause Punktsieger in den Duellen mit Varela.

Claudiu Niculescu (4-): Ein Freistoß-Ausrufezeichen zu Beginn des Spiels, dazu einige packende Laufduelle, die er als Alleinunterhalter abspulte. Der Neuzugang rieb sich förmlich auf, aus dem Spiel ohne einzige Chance.

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