Wuppertals Trainer Wolfgang Frank, haben Sie das Düsseldorf-Spiel schon verdaut? Das muss man abhaken. Wir haben es uns noch mal auf DVD angeschaut und die Fehler angesprochen. Wird sind bei der Fortuna mit der Einstellung ins Spiel gegangen, das kriegen wir schon hin. Aber auf diese Weise bekommt man überhaupt nichts geregelt.

Nachgefragt bei H. Bonan, T. Schneider, W. Frank, M. Anfang und H.G. Bruns

RWO drohen fünf Gelbsperren

21. Februar 2008, 19:31 Uhr

Wuppertals Trainer Wolfgang Frank, haben Sie das Düsseldorf-Spiel schon verdaut? Das muss man abhaken. Wir haben es uns noch mal auf DVD angeschaut und die Fehler angesprochen. Wird sind bei der Fortuna mit der Einstellung ins Spiel gegangen, das kriegen wir schon hin. Aber auf diese Weise bekommt man überhaupt nichts geregelt.

Kommt Ihnen auch deshalb die Rückkehr von Mike Rietpietsch und Manuel Bölstler gelegen?
Die beiden sind wichtig für die Mannschaft, auch als Typen. Sie machen Stimmung auf dem Platz, das kann uns sicher weiterhelfen. Schließlich treffen wir am Samstag mit Ahlen auf eine Truppe, die von der Bereitschaft lebt. Da müssen wir dagegenhalten. Bei der Leistungsdichte kann man sonst gegen jeden Gegner den Kürzeren ziehen. Aber ich bin überzeugt, dass wir die Dinge, die im Training laufen, nun auch auf dem Platz umsetzen werden.
Wer wird beim Unternehmen Dreier ausfallen?
Dennis Schulp ist angeschlagen, auch Michael Lejan hat Schwierigkeiten. Man muss abwarten, ob wir das bis Samstag wieder hinbekommen.

Drei Fragen an Markus Anfang

Fortuna-Akteur Markus Anfang, ist die Euphorie nach dem Sieg gegen den Wuppertaler SV Borussia nicht fast schon wieder zu groß?
Es ist doch immer so, wenn man den Tabellenführer geschlagen hat. Aber das belastet uns keineswegs. Natürlich lief es bis jetzt gut und erfolgreich, aber wir haben doch noch überhaupt nichts erreicht.
Wie erwarten Sie den kommenden Gegner Werder Bremen II?
Ich schätze diese Truppe als sehr spielstark ein. Ich denke, dass auch der eine oder andere Akteur aus der Bundesliga-Mannschaft herunterkommt, da oben alle fit sind. Es wird definitiv ein ganz harter Brocken für uns.
Andreas Lambertz wird am Samstag fehlen – ein schwerer Verlust?
Es kann nun einmal passieren, dass jemand aufgrund von einer Gelb-Sperre oder eines Platzverweises ausfällt. Dafür haben wir aber doch genug Leute im Kader, um das Ganze aufzufangen.

Drei Fragen an Hans-Günter Bruns

Hans-Günter Bruns, mit Jens Robben, Daniel Embers, Tim Kruse, Tuncay Aksoy und Mike Terranova sind gleich fünf Kicker mit vier gelben Karten vorbelastet. Was bedeutet das für Sie?
Wenn sich alle auf einmal eine Verwarnung abholen, haben wir sicher ein Problem.
Weisen Sie auf diese Geschichte extra hin?
Nein, jeder soll ganz normal Vollgas geben. Kurios ist, unsere Abwehrleute kommen fast alle ohne viele Karten aus, das spricht auch für die Qualität der Jungs.
Wie sieht es personell aus?
Timo Uster und Monir Ibrahim fallen weiter aus. Benjamin Reichert ist seit Dienstag wieder bei der Truppe. Aber man merkt, der normale Betrieb ist was ganz anderes als die Reha. Nach zwei Ballkontakten und vier Läufen beim Trainingsspiel war er schon platt. Eine ganz normale Kiste, aber er wird somit Samstag nicht auflaufen. Vielleicht fährt er mit und kommt auf die Bank, sein Startcomeback müssen wir um mindestens eine Woche verschieben.

Drei Fragen an Theo Schneider

Theo Schneider, haben Sie schon eine Idee, wer für den gelb-gesperrten Christian Eggert in der Viererkette beginnt?
Da müssen wir natürlich entsprechend reagieren. Wenn sich die Lage oben bei den Profis entspannt, wird uns Nico Hillenbrand auf der rechten Außenbahn wieder zur Verfügung stehen. Außerdem rechne ich mit Christopher Nöthe im Angriff.
Wie bewerten Sie die Aufgabe an der berüchtigten Hafenstraße?
Wir werden uns intensiv auf die 90 Minuten vorbereiten. Rot-Weiss Essen steht nach der 0:2-Niederlage bei Rot-Weiß Ahlen zwangsläufig unter Druck. So eine Situation kann immer in zwei Richtungen ausschlagen: Entweder positiv oder negativ. Wir müssen versuchen, die sicherlich herrschende Verunsicherung der Gastgeber zu unseren Gunsten auszunutzen.

Vor dem Restrunden-Start sprachen Sie davon, dass vorne gerne etwas mehr passieren und größerer Torhunger entwickelt werden darf. Mit Jasin Öztekin trat etwas überraschend ein Mann gegen Union Berlin in Erscheinung, den niemand als Schütze auf dem Zettel hatte. Erfreut Sie das?

Ich freue mich für jeden Spieler, der für Borussia Dortmund einen Treffer erzielt. Bei Jasin war es bisher so, dass er nicht der Gefährlichste im Strafraum gewesen ist. Schön, dass es zuletzt geklappt hat. Ich habe Öztekin immer wieder mit auf den Weg gegeben, dass er konsequenter den Abschluss suchen soll. Wenn er das jetzt öfter so umsetzt, ist das natürlich eine prima Sache.

Drei Fragen an Heiko Bonan

Heiko Bonan, gibt es ernstzunehmenden Zuwachs aus dem Lazarett?
Stijn Haeldermans oder Daniel Sereinig. Wir werden das zusammen mit den Akteuren entscheiden, sie müssen die Frage beantworten, ob sie sich das Match am Samstag wirklich zutrauen würden. Es wird etwas Besonderes.
Was ist mit Rolf-Christel Guié-Mien?
Ich kenne seine Art der Verletzung genau aus eigener Erfahrung, so ein Bänderriss im Knie ist langwierig, immer wieder kommt es zu Schmerzen. Warten wir ab, was er am Freitag sagt
.
Was für einen Gegner erwarten Sie am Samstag?
Bei den Zweitvertretungen bleibt es immer schwer, man weiß nicht, wer von oben kommt. Zusätzlich spielen beim BVB so viele junge Talente. Aber egal, wir sind Samstag Gastgeber, wir geben die Richtung vor und wollen mit aller Macht siegen. Den BVB sehe ich tief stehend, vorne hat die Truppe viel Speed. Aber wir treten auch offensiv an, stellenweise sind sechs Jungs dafür auf dem Platz. Ich möchte die Auswahl sehen, die mehr aufbietet.

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