MSV: Tom Starke steht gegen VfB vor dem Comeback

So schnell ändern sich Meinungen

tt
15. Februar 2008, 09:23 Uhr

"Das Stuttgart-Spiel", ballt Trainer Bommer kämpferisch die Faust, "geben wir nicht einfach ab. Der VfB hat nach der Winterpause null Punkte geholt, ist also schlechter gestartet als wir. Auf die Stürmer Cacau und Gomez müssen wir achten, dazu auf den schussstarken Hitzlsperger."

Für den Duisburger Keeper, der Samstag zwischen den Pfosten steht, eine echte Herausforderung. Tom Starke mischte gestern wieder voll mit, scheint seine Fuß-Verletzung auskuriert zu haben. "Der aktuelle Stand ist positiv", sagt Starke, "mein Fuß hat gut reagiert, aber ich will nicht zu forsch sein. Bei der Mittwochs-Einheit war die Belastung noch nicht super-hoch. Heute, wenn Sprünge gemacht und lange Bälle gespielt werden, werde ich mehr sagen können."

Die Tatsache, dass es im Gegensatz zur Hinrunde plötzlich Stimmen gibt, die sich eine schnelle Rückkehr von Starke in den Zebra-Kasten wünschen, verwundern etwas. Coach Bommer: "Erst waren die Leute gegen Tom, jetzt rufen sie nach ihm. So schlecht kann er demzufolge also nicht gewesen sein."

Starke selbst bleibt auch bei dieser Entwicklung cool. "Offensichtlich ist die Welt heute so." Der Ex-Hamburger schiebt nach: "Wenn ich fit bin, will ich natürlich spielen. Da ist mir die Meinung anderer Menschen auch ziemlich egal." Dass dringend Punkte auf das MSV-Konto prasseln müssen, versteht sich von selbst: "Für uns geht es darum, Zähler zu holen. Wir müssen den Dreier mit aller Macht anvisieren."

Dass er beim Hinspiel im Gottlieb-Daimler-Stadion mit Lob überschüttet wurde, ist Starke noch im Gedächtnis. "Natürlich ist es schön, wenn du die Note eins oder zwei bekommst, aber letztlich geht es darum, mit der Mannschaft Erfolg zu haben und nicht um eigene Bewertungen."

Autor: tt

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