Blendender Auftakt für Schwarz-Weiß Essen ins Jahr 2008. Im Nachholmatch des 18. Spieltags gewann die Truppe von Coach Frank Kontny vor knapp 500 Zuschauern im heimischen Stadion Uhlenkrug völlig verdient mit 2:0 (0:0) gegen die Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf. Der ETB kletterte durch den Dreier somit auf Rang zwei der Tabelle der Oberliga Nordrhein und liegt einen Zähler hinter Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach II.

SW Essen - Düsseldorf II 2:0 (0:0) / Rang zwei

Wolfs doppelte „Beute“ war 2008-Auftakt-Dreier für ETB

12. Februar 2008, 08:48 Uhr

Blendender Auftakt für Schwarz-Weiß Essen ins Jahr 2008. Im Nachholmatch des 18. Spieltags gewann die Truppe von Coach Frank Kontny vor knapp 500 Zuschauern im heimischen Stadion Uhlenkrug völlig verdient mit 2:0 (0:0) gegen die Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf. Der ETB kletterte durch den Dreier somit auf Rang zwei der Tabelle der Oberliga Nordrhein und liegt einen Zähler hinter Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach II.

Gäste-Trainer Goran Vucic redete bei seiner Analyse der 90 Minuten nicht um den heißen Brei herum: „Wir haben verdient verloren und schlecht gespielt, obwohl die letzten Testmatches läuferisch und spielerisch sehr gut waren.“ Probeläufe, für die man sich nichts kaufen kann – Vucic nickte bereitwillig: „Davon hat man gegen den ETB nichts gesehen.“ Logisch, dass Kontny darauf bestand, „einen hoch verdienten Sieg meiner Mannschaft“ gesehen zu haben. Widerspruch hörte er nicht – warum auch?

Als zweifacher Torschütze durfte sich Routinier Sascha Wolf feiern lassen. Das 1:0 (73.) war ein Kopfballaufsetzer des 36-Jährigen aus sechs Metern Torentfernung in die rechte Ecke, nachdem Kollege Elvir Saracevic noch clever Fortunatorhüter Marcel Grote irritierte. Beim 2:0 (83.) ließ sich der Ex-Schalker eine Kontermöglichkeit nicht nehmen, als er alleine auf Grote zulief und den Ball aus sieben Metern in der linken unteren Ecke versenkte.

Während Kontny feststellte, dass „wir uns prima auf Düsseldorf eingestellt hatten“, resümierte sein zürnender Kollege: „Wir haben alles falsch gemacht, waren immer zu weit vom Gegner entfernt und sind viel zu spät gestartet.“ Im Gegensatz zu Wolf, der als Spitze immer da war, wo er auch stehen musste. Vucic lobte ohne Rücksicht: „Sascha Wolf ist ein wirklich starker Spieler, der wenig Platz benötigt.“

Den NRW-Landeshauptstädtern fehlte genau diese Qualität – Vucic stritt auch dies nicht ab: „In der ersten Halbzeit hatte der ETB drei hundertprozentige Torchancen. Im zweiten Durchgang hätten wir in Führung gehen können und dann wäre die Partie anders verlaufen.“ Hätte, wenn und aber.

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