Rein sportlich brauchen sich die Pinguine nicht zu verstecken. In den letzten zwölf Begegnungen verließ das Team von Trainer Jiri Ehrenberger in acht Fällen das Eis als Sieger. Besonders erfolgreich bestritten die Schwarz-Gelben ihre Heimspiele. Sechs Siege in Serie - das kann sich sehen lassen. Doch diese Stärke im heimischen KönigPalast wird den Pinguinen am Wochenende nichts bringen, stehen doch zwei Auswärtsspiele an.

Krefeld Pinguine: Doug Andress verstärkt Abwehr

Weichen gestellt: Blank bleibt bis 2010

Jörg Zellen
14. Dezember 2007, 15:52 Uhr

Rein sportlich brauchen sich die Pinguine nicht zu verstecken. In den letzten zwölf Begegnungen verließ das Team von Trainer Jiri Ehrenberger in acht Fällen das Eis als Sieger. Besonders erfolgreich bestritten die Schwarz-Gelben ihre Heimspiele. Sechs Siege in Serie - das kann sich sehen lassen. Doch diese Stärke im heimischen KönigPalast wird den Pinguinen am Wochenende nichts bringen, stehen doch zwei Auswärtsspiele an.

Zunächst einmal geht es heute, Freitag, zum Rekordmeister Adler Mannheim. Am Sonntag folgt das erste Gastspiel in der neuen Eisarena der Grizzly Adams Wolfsburg. Und auch organisatorisch scheinen die Krefelder für die Zukunft gerüstet zu sein. In dieser Woche gab Geschäftsführer Wolfgang Schäfer gleich zwei Personalien bekannt:

Zunächst einmal wird Doug Andress vom EV Landsberg 2000 die Pinguine bis zum Saisonende verstärken. Und dann folgte am Dienstag die Nachricht, dass Boris Blank um drei weitere Jahre bis 2011 verlängerte. Nachdem das Trainer-Duo in der Vorwoche Henrik Hölscher als „Feuerwehrmann“ und Allrounder verpflichtete, folgte nun mit Doug Andress ein „echter“ Defender. Der 1,88 Meter große und 95 Kilogramm schwere Kanadier, der heute in Mannheim bereits mit der Nummer 5 auflaufen soll, gehörte in der Zweiten Liga zu den stärksten Abwehrspielern. Und dies nicht alleine wegen seiner sieben Treffer und 16 Vorlagen, die er in der laufenden Saison schaffte.

„Er ist ein starker Abwehrspieler, der uns sicherlich verstärken wird“, befand Co-Trainer Reemt Pyka, der Andress in der Partie gegen Bremerhaven unter die Lupe nahm. Mit der Verpflichtung des 28-jährigen Rechtsschützen bleibt den Pinguinen noch eine Ausländerlizenz.

„Meine Familie und ich fühlen uns hier so wohl. Ich möchte mit den Pinguinen noch einiges erreichen.“ So äußerte sich der aktuell gut aufgelegte Boris Blank nach seiner Vertragsverlängerung. Der Stürmer, der in dieser Saison bereits acht Treffer und neun Assists verbuchte, dürfte ein wichtiger Baustein für die mittelfristige Kaderplanung sein. Diese längerfristige Bindung der Spieler an den Verein fehlte in den vergangenen Jahren – nicht nur – in Krefeld.

Autor: Jörg Zellen

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