In zwei Tagen fährt Fortunas Geschäftsführer Sport Wolf Werner mit seiner ganzen Familie in den wohl verdienten Urlaub nach Frankreich. Wie die Zeit im Nachbarland genutzt wird, ist vollkommen klar: Entspannung ist angesagt. Dennoch wird Werner seinen Gedanken nicht ganz abschalten können, die Trainersuche wird er stets im Hinterkopf behalten. Da ist sie auch gut aufgehoben, zumindest, wenn man die Verantwortlichen fragt.

Düsseldorf: Trainersuche geht weiter

"Abwerwitzig, wer gehandelt wird"

kru
14. Dezember 2007, 08:58 Uhr

In zwei Tagen fährt Fortunas Geschäftsführer Sport Wolf Werner mit seiner ganzen Familie in den wohl verdienten Urlaub nach Frankreich. Wie die Zeit im Nachbarland genutzt wird, ist vollkommen klar: Entspannung ist angesagt. Dennoch wird Werner seinen Gedanken nicht ganz abschalten können, die Trainersuche wird er stets im Hinterkopf behalten. Da ist sie auch gut aufgehoben, zumindest, wenn man die Verantwortlichen fragt.

Werner: "Wir haben uns am Montag zusammengesetzt und beschlossen, dass es in der Öffentlichkeit keine Personaldiskussionen mehr geben wird." Grund dafür sind die zahlreichen Kandidaten, die in der weiten Welt der Medien umherschwirren. "Es ist ja aberwitzig, wer stellenweise gehandelt wird. Werner Lorant hat vor sechs Wochen Unterhaching im Stich gelassen und soll jetzt bei uns ein Thema sein", schüttelt der Interimscoach den Kopf.

"Hinzu kommen Leute wie Klaus Augenthaler und Volker Finke. Es ist ein Riesenkomplimet, dass solche Namen mit der Fortuna in Verbindung gebracht werden. Das zeigt, welch großes Interesse an unserem Club herrscht. Aber wir müssen doch das Ganze unter den wirtschaftlichen Gesichtspunkten abchecken."

Mit anderen Worten: Bei weitem nicht jeder Linienchef ist zu bezahlen. "Wir brauchen jemanden, der am Anfang ein bisschen weniger Geld verdienen möchte, was sich aber später im Erfolgsfall auch ändern kann", umreißt Werner. Also sind wohl auch Namen wie Jürgen Kohler und Falko Götz eher unrealistisch. Was Michael Rummenigge für Vorstellungen hat, ist schwer zu sagen, schließlich wäre es seine erste Station im oberen Bereich. Beim ehemaligen Wuppertaler Achim Weber kann man jedoch davon ausgehen, dass er sich zumindest finanziell mit den Düsseldorfer einigen kann.

Klare Vorstellungen von einem Profil des Nachfolgers von Uwe Weidemann hat Werner: "Ganz einfach, er muss mit uns aufsteigen. In Düsseldorf muss man was bewegen können. Es kann nicht sein, dass die Hauptstadt von NRW nichts mit dem Profi-Fußball zu tun hat." Bleibt offen, wann der neue Mann auf der Bank vorgestellt wird. Werners Schluss-Satz: "Der Idealzustand wäre natürlich, dass wir vor dem Trainingsstart im Januar fündig geworden sind."

Autor: kru

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