Wie Pinguine-Geschäftsführer Wolfgang Schäfer dem RevierSport verriet, gab Thomas Stoffmehl bereits mündlichseine Zusage, sobald als möglich als Gesellschafter bei den Krefeldern einzusteigen. „Es fehlt lediglich die Unterschrift beim Notar.“ Der Geschäftsführer des Tiefkühlprodukte- Herstelles „bofrost“ wolle dem Verein jedoch rein als Privatmann helfen.

Krefeld Pinguine: 130000 Euro Minus

Neuer Gesellschafter gefunden

jz
26. November 2007, 14:33 Uhr

Wie Pinguine-Geschäftsführer Wolfgang Schäfer dem RevierSport verriet, gab Thomas Stoffmehl bereits mündlichseine Zusage, sobald als möglich als Gesellschafter bei den Krefeldern einzusteigen. „Es fehlt lediglich die Unterschrift beim Notar.“ Der Geschäftsführer des Tiefkühlprodukte- Herstelles „bofrost“ wolle dem Verein jedoch rein als Privatmann helfen.

„Herr Stoffmehl wird jedoch nicht nur Geld geben, sondern uns auch mit neuen Ideen helfen, eine andere Struktur aufzubauen“, erläuterte Schäfer. Außerdem laufen weitere Gespräche mit einem nicht in Krefeld ansässigen Unternehmer.

Die Erweiterung der GmbH scheint auch dringend nötig. Nach den ersten zwölf Heimspielen dieser Saison beläuft sich das aufgrund der rückgängigen Zuschauerzahlen entstandene Minus bereits auf gut 130000 Euro. „Und diese Summer werden wir im Saisonverlauf nicht mehr auffangen können“, ist sich Schäfer sicher.

Bislang kamen rund 900 Fans weniger zu den Heimspielen der Schwarz-Gelben in den Königpalast, als vor der Saison kalkuliert wurde. Darüber hinaus fehlen den Pinguinen nach wie vor die Regress-Zahlungen der Betreibergesellschaft Seidenweberhaus GmbH. Nach dem Ammoniakunfall im Königpalast mussten die Spiele bekanntlich in der gegenüberliegenden Rheinlandhalle ausgetragen werden. Die zusätzlich entstandenen Kosten sowie die Regressansprüche seitens der Sponsoren summieren sich laut Schäfer zu einer „hohen sechsstelligen Summe“.

Doch ob die Pinguine dieses Geld jemals erhalten werden, steht derzeit noch in den Sternen. Bei der Seidenweberhaus GmbH fühle sich laut Schäfer keiner verantwortlich. Die Angelegenheit wurde bereits an das Rechtsamt der Stadt weitergeleitet. „Ich sehe derzeit kaum eine Chance auf diese Gelder“, sagte Schäfer sichtlich enttäuscht von „seinem“ Vermieter.

Autor: jz

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