Für Offenbachs Bastian Pinske war es ein halbes Heimspiel, die Auswärtsschwäche des OFC konnte aber auch der

OFC: Pinske macht seinen Onkel glücklich

Ein halbes Heimspiel

26. November 2007, 12:57 Uhr

Für Offenbachs Bastian Pinske war es ein halbes Heimspiel, die Auswärtsschwäche des OFC konnte aber auch der "Ruhrpott-Junge" nicht beheben. "Man hat deutlich gesehen, dass die Gladbacher eine ganz andere individuelle Klasse als wir haben", bemerkt Pinske. Fast noch schlimmer: das Ganze wurde vor den Augen seiner Mutter Bärbel und seines Onkels Gerd offensichtlich.

Der ist zu allem Überfluss auch noch eingefleischter "Fohlen"-Fan. "Mein Onkel hatte vorher signalisiert, dass er diesmal Sympathien für beide Seiten hätte", grinst Pinske.

Die gute Laune vergeht ihm allerdings bei der Analyse der aktuellen Situation. Denn die stellt sich mittlerweile bedrohlich dar, die Kickers sind den Abstiegsrängen bedenklich nahe gekommen – kein Wunder nach acht sieglosen Partien in Folge. "Nach dem furiosen Start sind wir in einen Negativ-Strudel geraten. Den sollten wir schnellstens stoppen", betont der Linksverteidiger. Sein Abwehr-Kollege Niko Bungert, ebenfalls ein Kind des Ruhrgebiets, ergänzt: "Dafür sollten wir aber auch mal in den gegnerischen Sechzehner kommen. Das hat gegen die Borussia nicht geklappt." Das sieht Pinske ähnlich: "Die erste kleine Chance hatten wir nach einer Stunde. Das sagt schon viel aus."

Besserung ist allerdings kaum in Sicht, schließlich heißt der kommende Gegner Freiburg. "Das ist das selbe Kaliber wie Mönchengladbach", betont "Buddy" energisch, "aber zumindest spielen wir zu Hause". Und ohne die Verwandtschaft, die nun keine Rücksicht mehr nehmen muss...

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