TUSEM-Manager Jens Wachowitz, wie erklären Sie sich den schwachen Saison-Start? Ein Knackpunkt ist, dass wir unsere Leistung derzeit nicht über 60 Minuten kompensieren können. Vor dem Berlin-Match und auch noch in der Halbzeitpause hatten wir Anlass zur Hoffnung, aber dann kam wieder ein Bruch in unser Spiel.

Tusem: Nachgefragt bei Jens Wachowitz

Casanova-Verletzung trifft hart

22. November 2007, 18:42 Uhr

TUSEM-Manager Jens Wachowitz, wie erklären Sie sich den schwachen Saison-Start? Ein Knackpunkt ist, dass wir unsere Leistung derzeit nicht über 60 Minuten kompensieren können. Vor dem Berlin-Match und auch noch in der Halbzeitpause hatten wir Anlass zur Hoffnung, aber dann kam wieder ein Bruch in unser Spiel.

Würden Sie schon von einer Krise sprechen?

Der ein oder andere Fan mag das so sehen, aber wir wissen die Lage einzuschätzen. Wir können mit den anderen Teams von unten mithalten, die Saison ist noch lange nicht gelaufen. Wir können es uns nicht erlauben, etwas abzuschenken. Natürlich schlägt es irgendwann auf die Stimmung, wenn man so lange am Tabellenende steht. Aber es gab schon schlimmere Zeiten beim TUSEM.
Trainer Jens Pfänder fordert Verstärkung für die Spielmacher-Position...

Es ist sein gutes Recht, dass er das fordert. Aber unser Etat gibt das nicht her, da müsste schon ein Gönner oder Sponsor kommen. Und der ist momentan nicht in Sicht.

Trauen Sie dem aktuellen Kader denn den Klassenerhalt zu?

Grundsätzlich ja, allerdings trifft uns die Verletzung von Sergio Ruiz Casanova ziemlich hart. Andere können solche Ausfälle besser kompensieren.

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