Zum ersten Mal in dieser Saison knirschte es beim MSV Duisburg im Gebälk. Mitglieder der Duisburger Ultra-Bewegung stellten ihre Anfeuerungs-Rufe beim Derby gegen Bochum ein - für viele Stadion-Besucher nicht nachzuvollziehen. Auslöser des Protests und der „Hellmich-raus“-Rufe war die Aufforderung, eine Fahne mit dem Schriftzug „Wedaustadion für immer und ewig“ abzuhängen.

MSV: Darum knirscht es im Gebälk

Kampf für Ideale

RS
16. November 2007, 18:38 Uhr

Zum ersten Mal in dieser Saison knirschte es beim MSV Duisburg im Gebälk. Mitglieder der Duisburger Ultra-Bewegung stellten ihre Anfeuerungs-Rufe beim Derby gegen Bochum ein - für viele Stadion-Besucher nicht nachzuvollziehen. Auslöser des Protests und der „Hellmich-raus“-Rufe war die Aufforderung, eine Fahne mit dem Schriftzug „Wedaustadion für immer und ewig“ abzuhängen.

Angeblich sogar mit der Ankündigung, den Block durch die Polizei räumen zu lassen.

In einer offiziellen Stellungnahme äußerten sich die Ultras: „Es ist uns nicht leicht gefallen, unsere Mannschaft beim Stand von 0:1 im Stich zu lassen. Irgendwann muss man sich aber die Frage stellen, wann es Zeit ist, für seine Ideale einzustehen und dafür zu kämpfen. Hier wollte uns Walter Hellmich ganz klar verbieten, unser geliebtes Wedaustadion beim Namen zu nennen. Das lassen wir uns aber nicht nehmen.“

In einer weiteren Passage heißt es: „Auch wollen wir nochmal betonen, dass die Aktion reclaim the name nicht als Kampf gegen den Verkauf des Stadion-Namens gedacht war, sondern eigentlich eine Aktion für Fans sein sollte, den Namen Wedaustadion in Köpfen und Herzen zu erhalten.“

Autor: RS

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