Der SC Freiburg hat vorübergehend die Tabellenführung in der 2. Bundesliga übernommen. Die Breisgauer feierten dank ihrer Treffer in der Schlussphase einen 4:2 (0:0)-Erfolg gegen die TuS Koblenz und gleichzeitig den dritten Sieg in Folge. Freiburg ist zumindest für einen Tag Spitzenreiter, da Borussia Mönchengladbach erst am Montag gegen Carl Zeiss Jena antreten muss.

SC Freiburg erobert vorübergehend Tabellenspitze

Aufholjagd von Koblenz bringt nichts ein

sid
04. November 2007, 15:54 Uhr

Der SC Freiburg hat vorübergehend die Tabellenführung in der 2. Bundesliga übernommen. Die Breisgauer feierten dank ihrer Treffer in der Schlussphase einen 4:2 (0:0)-Erfolg gegen die TuS Koblenz und gleichzeitig den dritten Sieg in Folge. Freiburg ist zumindest für einen Tag Spitzenreiter, da Borussia Mönchengladbach erst am Montag gegen Carl Zeiss Jena antreten muss.

Das 1:0 für Freiburg erzielte der slowakische Stürmer Henrich Bencik (52.) nach schöner Vorbeit des seit Wochen überragenden Jonathan Pitroipa, der selbst einen mustergültigen Angriff zum 2:0 per Kopfballtreffer abschloss (64.). Koblenz nutzte jedoch die Abwehrschwächen der Breisgauer und kam dank des Doppelpacks von Ardian Djokaj (66., 78) noch zum Ausgleich. Für die Entscheidung sorgten schließlich der Bosnier Mirnes Mesic (85.) und Dennis Aogo (89.).

Vor etwa 15.000 Zuschauern verlor das Freiburger Spiel nach starkem Beginn, als Bencik sein Team bei zwei guten Chancen (3., 10.) bereits in Führung hätte bringen können, zunehmend an Schwung. Den Vorteil des höheren Ballbesitzes machten sich die Gastgeber mit vielen Fehlpässen und mangelnder Laufbereitschaft zunichte, was Trainer Robin Dutt bereits Mitte der ersten Halbzeit an der Seitenlinie laustark bemängelte.

Die in der Defensive gut geordneten Koblenzer hatten zunächst wenig Mühe und waren bei Standards selbst gefährlich. So scheiterte Goran Sukalo nach einem Freistoß per Kopf nur knapp (11.).

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Freiburger wesentlich konzentrierter und erarbeiteten sich viele Möglichkeiten, blieben jedoch bei Kontern auch anfällig.

Autor: sid

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