Schon nach der 0:2-Heimpleite im Spitzenspiel gegen Kickers Emden hatte Angreifer Axel Lawarée den Blick nach vorne gerichtet – und zwar in Richtung der heutigen Auswärtspartie bei der Zweitvertretung des VfL Wolfsburg. Seine damaligen Worte:

Düsseldorf: Lambertz nimmt Stürmer in Schutz

"Haben auch alle anderen die Erlaubnis, ein Tor zu schießen"

kru
03. November 2007, 20:51 Uhr

Schon nach der 0:2-Heimpleite im Spitzenspiel gegen Kickers Emden hatte Angreifer Axel Lawarée den Blick nach vorne gerichtet – und zwar in Richtung der heutigen Auswärtspartie bei der Zweitvertretung des VfL Wolfsburg. Seine damaligen Worte: "Dort müssen wir der Favoritenrolle gerecht werden und einfach gewinnen." Am besten deutlich, schließlich wäre das nicht nur Balsam für die Seele, sondern auch für den Kopf Gold wert.

"Man spricht bei den Wolfsburgern immer von der Schießbude der Liga, aber daran darf man gar nicht denken. Mir reicht ein 1:0 vollkommen aus. Hauptsache, wir fahren mit drei Zählern nach Hause", stellt der wieder genesene Andreas Lambertz klar. "Lumpi" wird seine Mannschaft aller Voraussicht nach als Kapitän aufs Feld führen, da Henri Heeren sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat und für drei Wochen nur zusehen kann. Für ihn wird wohl Fabian Hergesell auf die linke Seite der Viererkette rücken. Zudem kehrt auch Routinier Markus Anfang ins Team zurück und wird wohl mit Olivier de Cock eine "Doppel-Sechs" bilden.

Eine heiß diskutierte Frage im Moment mit Sicherheit: Wer stürmt? Derzeit stehen die Stürmer arg in der Kritik. Lambertz zu diesem Thema: "Es haben doch alle anderen auch die Erlaubnis, ein Tor zu schießen. Natürlich werden die Angreifer an ihren Treffern gemessen, aber wenn sie einen auflegen, ist das für mich mindestens genauso wertvoll." Die Ladehemmung ist auch ein Grund dafür, dass die Fortunen nur eins der letzten sechs Matches gewinnen konnten.

"Ich würde dennoch nicht von einer Krise reden. Wir haben halt nun nicht mehr das Glück, das wir zu Beginn der Saison hatten. Wenn man sich die Heimspiele gegen Lübeck und Ahlen ansieht, die hätten wir beide auch gewinnen können", ärgert sich der Mittelfeld-Motor immer noch, um aber direkt wieder bei den heutigen 90 Minuten zu landen: "Ich habe vor zwei Jahren schon gegen Wolfsburg gespielt, weiß aber nicht, wer von der Truppe noch übrig ist. Das ist aber auch egal, wir müssen die Wende schaffen."

Autor: kru

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