Im Verfolgerduell zwischen Union Solingen und dem 1.FC Wülfrath geht es am Sonntag darum nicht völlig den Anschluss an den Spitzenreiter aus Essen zu verlieren. FCW-Trainer Frank Kurth sprach mit RS über die Liga und die Torflaute seiner Truppe.Ein Blick auf die Tabelle offenbart zwölf Punkte Abstand auf dem Spitzenreiter aus Essen. Können Sie den Aufstieg schon abhaken?

Wülfrath: Wülfrather Torflaute kein Pech

„Vermisse die Konzentration“

03. November 2007, 20:34 Uhr

Im Verfolgerduell zwischen Union Solingen und dem 1.FC Wülfrath geht es am Sonntag darum nicht völlig den Anschluss an den Spitzenreiter aus Essen zu verlieren. FCW-Trainer Frank Kurth sprach mit RS über die Liga und die Torflaute seiner Truppe.Ein Blick auf die Tabelle offenbart zwölf Punkte Abstand auf dem Spitzenreiter aus Essen. Können Sie den Aufstieg schon abhaken?

Eigentlich ist es noch zu früh das zu sagen. Aber es gibt zwei Mannschaften, die jenseits von gut und böse sind. Das ist zum Einen Essen, das Team der Superlative. Die werden, wenn nicht ein Wunder geschieht, ganz locker das Rennen machen. Zum Anderen ist da noch Moers, die das genaue Gegenteil darstellen.
Ihr nächster Gegner Union Solingen ist punktgleich mit Ihrem Team. Was erwarten Sie von dem Spiel?

Ich will die Partie nicht überbewerten. Um oben dran zu bleiben, müssen wir gewinnen. Aber das wird schwer. Ich bin aber zuversichtlich.

Solingen stellt eine der schwächsten Heimmannschaften. Warum so vorsichtig?

Die Einstellung in meiner Truppe stimmt. Wir gehen immer sehr konsequent zu Werke und sind sehr spielstark. Leider haben wir ein großes Problem: wir treffen das Tor nicht.

Womit Sie das Kind beim Namen nennen. Lediglich 14 Tore in elf Begegnungen, davon sechs in Moers. Ist das nicht zu wenig?

Das ist richtig. Unsere Abschlussschwäche hat uns bereits einige Punkte gekostet. Wie auch zuletzt in Hönnepel. Dort hätten meine Jungs bereits zur Halbzeit zwei, drei Tore machen müssen. In Viersen hatten wir das gleiche Problem. Wir haben massig hundertprozentige Möglichkeiten versemmelt.

Woran machen Sie dieses Problem fest?
Also mit Pech hat das schon nichts mehr zu tun. Ich vermisse die Konzentration vorm Tor. Daran arbeiten wir ständig mit unseren Stürmern. Keiner von ihnen ist davon ausgeschlossen. Aber ich muss die Jungs auch in Schutz nehmen. Einige werden oft von kleineren Verletzungen zurückgeworfen. Wir müssen hoffen, dass der Knoten bald platzt. Aber unterm Strich können wir dennoch zufrieden sein.

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