Das war ein Festtag für Oberhausen. Mit 5:0 feuerte die Kleeblatt-Elf die Wolfsburger Reserve vor nur 2271 Zuschauern aus dem Stadion, machte damit das 0:2 aus der Vorwoche in Emden mehr als vergessen. Und das, obwohl man sehr holprig in die Partie kam. Aber nach der Führung durch Julian Lüttmann machten Mike Terranova, Markus Kaya und Jens Robben in sieben Galaminuten vor der Pause kurzen Prozess mit den jungen Wölfen, die eine Menge Lehrgeld zahlen mussten.

RWO – Wolfsburg II 5:0 / Sieben Galaminuten

1:0 löste die Handbremse

cb
28. Oktober 2007, 12:36 Uhr

Das war ein Festtag für Oberhausen. Mit 5:0 feuerte die Kleeblatt-Elf die Wolfsburger Reserve vor nur 2271 Zuschauern aus dem Stadion, machte damit das 0:2 aus der Vorwoche in Emden mehr als vergessen. Und das, obwohl man sehr holprig in die Partie kam. Aber nach der Führung durch Julian Lüttmann machten Mike Terranova, Markus Kaya und Jens Robben in sieben Galaminuten vor der Pause kurzen Prozess mit den jungen Wölfen, die eine Menge Lehrgeld zahlen mussten.

Verständlich daher der Frust von Gäste-Coach Willi Kronhardt: "Wer 5:0 gewinnt, macht alles richtig, daher Glückwunsch. Wenn ich den Auftritt meiner Elf sehe, muss ich sagen, für einige zeigt der Weg nach unten. Es gibt welche, die diskutieren und hadern mehr mit dem Schiedsrichter als sich auf das Match zu konzentrieren. So fiel auch das 0:1." Was zusammen mit dem kurz darauf erteilten Platzverweis gegen Rune Hansen für eine frühe Entscheidung sorgte. Kronhardt: "Da haben wir uns selber dezimiert, nach dem Wechsel hat sich die Truppe in Unterzahl dann ordentlich präsentiert, hatte sogar die besseren Chancen."

Die am Samstag aber nur die Hausherren nutzten, daher bilanzierte Trainer Hans-Günter Bruns zufrieden: "Endlich musste man einmal nicht bis zum Ende auf der Bank zittern. Es begann schleppend, wir haben zu Beginn zu viele Fehler gemacht. Nach dem 1:0 wurde dann die Handbremse gelöst. Es folgten herrliche Kombinationen und schöne Treffer. Es war so wie gegen Düsseldorf und Dortmund zu Hause."

Daher nimmt den Oberhausenern auch niemand übel, wie man später das Tempo drosselte. Bruns: "Ich habe in der Pause nur auf das Thema Konzentration hingewiesen. Wir wollten nicht nachlassen, aber das ist bei einem 4:0 schwierig, da spielt auch der Kopf nicht mehr ganz mit. Dennoch bin ich hochzufrieden, es konnte niemand mit diesem Ergebnis rechnen. Denn wie schwer jede Partie ist, hat man in den ersten Minuten gesehen. Mit diesem Sieg ist die Niederlage in Emden endgültig vergessen."

Autor: cb

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