Die Dortmunder fuhren mit breiter Brust nach Oberhausen. 13 der letzten 15 Zähler heimste man ein, dann das 1:3 bei den Kleeblättern. Die Enttäuschung war allen Borussen merklich ins Gesicht geschrieben. Sebastian Hille, der das 2:2 auf dem Fuß hatte, bilanzierte:

BVB II: Senesie traf der Rückschlag bis ins Mark

"Wir sind berechenbar"

RS
07. Oktober 2007, 21:31 Uhr

Die Dortmunder fuhren mit breiter Brust nach Oberhausen. 13 der letzten 15 Zähler heimste man ein, dann das 1:3 bei den Kleeblättern. Die Enttäuschung war allen Borussen merklich ins Gesicht geschrieben. Sebastian Hille, der das 2:2 auf dem Fuß hatte, bilanzierte: "Doof gelaufen. Wir waren gut in der Partie, dann der Rückschlag durch den Freistoß. Was danach war, kann ich auch nicht erklären."

Offensiv-Kollege Sahr Senesie war noch angefressener, denn durch die Pleite konnte er den Sieg mit den Profis nicht wirklich auskosten: "Das ist doch Mist, wir haben verloren, was soll ich sagen. Wir führen, dann machen wir solche Fehler, ich verstehe das nicht. Wir begehen ein Foul vor dem 1:1, was nicht sein muss. Wir wissen, wie gute Freistöße RWO schießt. Ich wollte das schöne Wochenende vergolden, weil ich dachte, wir wären schon weiter. Jetzt bringt mir der Sieg mit den Profis auch nichts, denn das hier ist doch meine Truppe. Mist, ich bin so sauer, das geht gar nicht."

Man spürte, der Rückschlag traf den Angreifer ins Mark, bei der Borussen-Reserve will man offenbar mehr, als nur im Mittelfeld rumzuturnen. Senesie: "RWO war doch keinen Deut besser, sie rannten lange planlos rum. Am Ende mussten wir aufmachen, vorher gab es genug Möglichkeiten, die wir ausgelassen haben. Unser Problem ist: Wir sind berechenbar."

Was sich am besten bis Mittwoch ändern sollte, dann geht es im Nachholspiel gegen den VfB Lübeck. Hille: "Gut, dann können wir das gleich wieder gutmachen." Und auch Senesie erklärt: "Da wollen wir positiv nachlegen, aber wir müssen uns dazu steigern, das ist sicher."

Autor: RS

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