Das erste Spiel in der neuen PRO A führte die „Feuervögel“ direkt zu einem der großen Favoriten - nach Bayreuth. Die Hagener sind nach dem überzeugenden Sieg im Pokal gegen Düsseldorf voller Selbstvertrauen in die Wagnerstadt gereist, waren sich aber gleichzeitig bewusst, dass mit Bayreuth eine ungleich höhere Hürde zu erwarten war als mit Düsseldorf.

Basketball Pro A-Liga: BBC Bayreuth - Phoenix Hagen 86:78

Harter Kampf bleibt unbelohnt

01. Oktober 2007, 20:39 Uhr

Das erste Spiel in der neuen PRO A führte die „Feuervögel“ direkt zu einem der großen Favoriten - nach Bayreuth. Die Hagener sind nach dem überzeugenden Sieg im Pokal gegen Düsseldorf voller Selbstvertrauen in die Wagnerstadt gereist, waren sich aber gleichzeitig bewusst, dass mit Bayreuth eine ungleich höhere Hürde zu erwarten war als mit Düsseldorf.

Trotz dieses Wissens starteten Die Hagener mit einer zu schlechten Verteidigung in die Partie und lagen folgerichtig schnell mit 9:0 im Rückstand. Nach einer Auszeit von Trainer Ingo Freyer wurde aggressiver verteidigt und Phoenix konnte eine 11er-Serie folgen lassen, womit das Spiel „vom Neuen“ begann.

Es entwickelte sich ein harter Fight, in dem die Hagener offensiv nicht so gut in das Spiel fanden, wie noch gegen die „Magics“ aus Düsseldorf. „Bayreuth hat es gut verstanden, mit schneller Transition Defense unsere Fast Breaks wegzunehmen. Zudem haben wir in der Set Offense nicht konsequent genug das gespielt, was wir spielen wollten“, analysierte Assistant-Coach Steven Wriedt. Ferner verteidigten die Bayreuther auch sehr eng und forcierten so immer wieder Ballverluste bei den Hagenern. Schlussendlich standen am Ende 18 Ballverluste für die Volmestädter zu Buche, was auf diesem Niveau nur schwer zu verkraften ist.

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit verlor Phoenix ein wenig die Ordnung und musste mit einem 44:37-Rückstand in die Kabine. Darüber hinaus hatte Lukas Dawidowski zu diesem Zeitpunkt schon drei Fouls, so dass er in der Verteidigung vorsichtiger zu Werke gehen musste. Dies nutzte in der zweiten Halbzeit dann BBC Point-Guard Javon Harris aus, der jetzt zu seinen 8 Punkten weitere 21 erzielte und mit insgesamt 29 Punkten zum Topscorer der Partie avancierte.

Hagen kämpfte sich beim 63:63 wieder in die Partie hinein und hatte mehrere Chancen, höher in Führung zu gehen. „Hier haben wir es versäumt, einfache Punkte zu erzielen und deutlicher in Führung zu gehen. Dann wäre das Spiel sicher anders gelaufen. Zu diesem Zeitpunkt fehlte die Disziplin, um das Spiel mit nach Hause zu nehmen“, haderte Ingo Freyer mit dem Spielgeschehen. Bayreuth konnte sich durch den nicht zu stoppenden Harris erneut auf 10 Punkte absetzen - bei Phoenix mussten nacheinander der gut spielende Jeffers, Baumann und Dawidowski mit fünf Fouls auf die Bank.

Durch wechselnde aggressive Verteidigung hatte Phoenix bis eine Minute noch die Chance das Spiel zu drehen, verlor aber letztendlich mit 86:78 gegen eine Bayreuther Mannschaft, die sicherlich in dieser Form zu den Mitfavoriten zählt.

Phoenix Hagen: Gennie (19), Rust, Phillip Günther (1), Freeman (10), Dawidowski (5), Grothe (9), Per Günther (17), Jeffers (10), Spohr, Chennoufi (3), Baumann (3).

BBC Bayreuth: Chappell (6), Harrelson (22), Hänel (9), Schoch (5) Nees (10), Harris (29), Montag (2), Messy (3)

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