Wie das Kaninchen vor der Schlange fühlt sich scheinbar der SV Yeni Genclik, wenn es gegen den Castroper Stadtrivalen BG Schwerin geht. Letzte Saison setzte es mit 0:7 und 1:6 schon zwei deftige Klatschen, und auch gegen die neu formierte Elf vom „Berg“ waren die Mannen von Zeki Terzioglu wieder hoffnungslos unterlegen. Beim 0:9 gelang es so eben noch eine zweistellige Niederlage zu vermeiden. RevierSport Online fragte bei den Verantwortlichen nach: Was war denn da los?

Bezirksliga 15: BG Schwerin entwickelt sich zu Yenis Angstgegner

Das Trauma geht weiter

nh
17. September 2007, 17:40 Uhr

Wie das Kaninchen vor der Schlange fühlt sich scheinbar der SV Yeni Genclik, wenn es gegen den Castroper Stadtrivalen BG Schwerin geht. Letzte Saison setzte es mit 0:7 und 1:6 schon zwei deftige Klatschen, und auch gegen die neu formierte Elf vom „Berg“ waren die Mannen von Zeki Terzioglu wieder hoffnungslos unterlegen. Beim 0:9 gelang es so eben noch eine zweistellige Niederlage zu vermeiden. RevierSport Online fragte bei den Verantwortlichen nach: Was war denn da los?

Helmut Schulz (Trainer BG Schwerin):Wir waren auf jeden Fall die bessere Mannschaft und der Sieg geht letztlich auch in dieser Höhe in Ordnung. Hätten wir all unsere Möglichkeiten konsequent genutzt, wäre sogar ein 15:0 möglich gewesen, aber meine Jungs haben es dann doch zu sehr ausspielen wollen. Der Knackpunkt in der Partie war allerdings die Gelb-Rote Karte gegen einen Yeni Akteur. Danach war bei Genclik kein Engagement mehr zu erkennen und sie haben sich schon früh aufgegeben.

Zeki Terzioglu (Trainer SV Yeni Genclikspor): Das war ein echter Betriebsunfall. Bei uns ging fast gar nichts und wir wurden richtig auseinandergepflückt. Allerdings hatte der Schiedsrichter einen großen Anteil an unserer Niederlage. Er kam vor der Partie zu uns in die Kabine und sagte uns, dass er unter Beobachtung stehe und wollte sich anschließend offenbar profilieren. Der Platzverweis gegen Burhan Ersin war total unberechtigt und brachte dann den totalen Zusammenbruch. Wir hatten unter der Woche super trainiert und waren richtig heiß auf das Derby und dann gibt sich die Mannschaft so auf und lässt sämtliche Moral vermissen. Ich bin deswegen ziemlich sauer. Denn gerade wenn man sich ungerecht behandelt fühlt, sollte man sich verhalten wie ein angeschlagener Boxer. Da muss man dann eben noch eine Schüppe drauf legen und das Spiel gewinnen – aber offensichtlich kapiert die Mannschaft das nicht.

Autor: nh

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