Die U19 von Rot-Weiss Essen ist durch das 2:2 (0:1) gegen den 1. FC Köln aus der A-Junioren Bundesliga abgestiegen.

RWE U19

Das sagt Kotziampassis nach dem Abstieg

Maximilian Daum
06. Mai 2017, 17:02 Uhr
Foto: Tillmann

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Die U19 von Rot-Weiss Essen ist durch das 2:2 (0:1) gegen den 1. FC Köln aus der A-Junioren Bundesliga abgestiegen.

RevierSport sprach nach Abpfiff mit Coach Antonios Kotziampassis:

Antonios Kotziampassis, wie würden Sie Ihre Gefühlslage nach dem Abstieg beschreiben?
Es ist einfach enttäuschend. Wir hatten uns viel vorgenommen. Wir haben immer daran geglaubt, dass noch etwas geht. Wir hätten eigentlich in Führung gehen müssen, bekamen dann aus dem Nichts das 0:1, was uns dann verkrampft hat und einfach bitter war. Ich glaube in der zweiten Halbzeit haben die Jungs alles rausgehauen und ich denke, da haben wir gesehen, dass die Moral stimmt. Man muss ehrlich sein: Auch ein Sieg hätte nicht gereicht, weil die Ergebnisse nicht so waren, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir hatten das schon seit ein paar Spielen nicht mehr in unserer Hand. Es ist besonders traurig, dass es nun so zu Ende geht."

Ist dieser Abstieg gerade deshalb besonders traurig, weil das Kind vielleicht schon vorher in den Brunnen gefallen ist ?
Die Situation war schwierig. Wir haben fünf Punkte aus drei Spielen geholt und ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben auch im Training alles rein geworfen, haben heute nur ihr Ding gemacht und wussten die Ergebnisse von den anderen Plätzen nicht. Nach mehrfachen Rückstand wiederzukommen zeigt, wie sehr diese Mannschaft drin bleiben wollte. Wir hatten es nicht mehr in der eigenen Hand.

Es ging für Sie ja um die mögliche Doppelrettung, da sie auch für die U17 verantwortlich sind. Was bedeutet dieser Abstieg für die U17?
Ich hoffe, dass wir gestärkter mit der U17 in den Abstiegskampf gehen. Das wird schwierig, aber es sind andere Voraussetzungen. Wir können es aus eigener Kraft schaffen und hatten eine gute Serie. Aber auch die befassen sich mit der U19 und waren heute anwesend. Letztlich müssen sie aber ihr Ding machen.

Autor: Maximilian Daum

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