Am 11. Juni soll bei der Mitgliederversammlung abgestimmt werden, ob Rot-Weiss Essen weitere Schritte in Richtung Ausgliederung der ersten Mannschaft vornehmen sollte.

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Demandt äußert sich zu möglicher Ausgliederung

04. Mai 2017, 19:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Am 11. Juni soll bei der Mitgliederversammlung abgestimmt werden, ob Rot-Weiss Essen weitere Schritte in Richtung Ausgliederung der ersten Mannschaft vornehmen sollte.

Die Essener um Präsident Michael Welling streben dabei an, die Profi-Mannschaft in eine KGaA auszugliedern und Anteile an Investoren zu veräußern. So soll im Endeffekt mehr Geld für den Kader zur Verfügung stehen und der lang ersehnte Aufstieg in die 3. Liga anvisiert werden.

Einer, der sich dagegen bestimmt nicht wehren würde, ist Rot-Weiss Essens Trainer Sven Demandt, auch wenn für ihn mehr Geld nicht gleichbedeutend mit dem Aufstieg wäre: "Je besser die finanzielle Möglichkeiten sind, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit aufzusteigen. Aber: Es gibt keine Garantien für sportlichen Erfolg. Klar ist aber, dass eine höhere Qualität im Kader auch die Wahrscheinlichkeit erhöht." Den Unterschied zu Vereinen wie Viktoria Köln stellt Demandt wie folgt heraus: "Wir müssen genauer hingucken und dreimal überlegen, ob wir einen Spieler verpflichten. Da muss alles passen."

13 Monate nach seiner Vertragsunterzeichnung bei Rot-Weiss Essen passt übrigens auch immer noch alles zwischen Verein und Trainer. Demandt, der sich zwischen Januar 2006 und Juni 2008 für die U19 der Rot-Weissen verantwortlich zeigte, fühlt sich in Essen immer noch wohl: "Ich schätze es sehr, dass der Verein auch so wirtschaftlich sehr solide ist. Ich glaube auch, dass er sich im Inneren sehr einig ist, hier aber auch noch Potenzial liegt."

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