Sergej W. hoffte, nach dem Anschlag auf den BVB am Aktienmarkt reich zu werden. Experten halten seinen Plan für ziemlich undurchdacht.

BVB

Darum war der Aktien-Plan des Attentäters sinnlos

der Westen
21. April 2017, 23:03 Uhr
Foto: Firo

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Sergej W. hoffte, nach dem Anschlag auf den BVB am Aktienmarkt reich zu werden. Experten halten seinen Plan für ziemlich undurchdacht.

Er wollte richtig viel Kohle machen, doch die hätte er vermutlich niemals gesehen. Sergej W., ein 28-jähriger Deutsch-Russe, wollte mit dem Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus die Aktie des Fußballclubs abstürzen lassen.

Weil er genau darauf an der Börse wettete, glaubte er, damit Millionen verdienen zu können. Stimmt aber nicht. Wahrscheinlich hätte er nicht einen Cent gesehen, das schreibt die WAZ.

Denn die Bank von Sergej W. hätte die Wette sofort gemeldet. Und: die Banken hätten wahrscheinlich die Auszahlung des „Gewinns“ verweigert.
Attentäter hätte zwei Tage auf das Geld warten müssen

„Sie hätten innerhalb der zwei Tage, die er hätte warten müssen, bis das Geld auf seinem Konto ist, wahrscheinlich das Geld gesperrt oder die Ermittlungsbehörden hätten zugegriffen“, erklärt Stefan Müller, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Wertpapieranalyse, gegenüber der WAZ.

Der Anschlag und die Spekulationen am Aktienmarkt waren „aus handelstechnischen Hintergründen komplett sinnlos gewesen“, so der Finanz-Experte.

Autor: der Westen

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