Dennis Malura gab beim 1:0-Sieg von Rot-Weiss Essen gegen Schalkes U23 sein Comeback. Einen Schreckensmoment hat er dabei gut überstanden.

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Entwarnung bei Dennis Malura

14. April 2017, 12:03 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Dennis Malura gab beim 1:0-Sieg von Rot-Weiss Essen gegen Schalkes U23 sein Comeback. Einen Schreckensmoment hat er dabei gut überstanden.

Eine Viertelstunde vor Schluss blieb der rechte Außenbahnspieler nach einem Zweikampf mit Kai Wagner liegen, hielt sich das Bein. Unter den 6257 Zuschauern machte sich sofort Sorge breit, hatte er doch gerade erst eine Knieverletzung aus dem Pokalspiel in Wuppertal auskuriert. Nach dem Spiel konnte Malura jedoch sofort Entwarnung geben: "Es war nichts am Knie, Gott sei Dank! Mein Gegenspieler kam mit gestrecktem Bein, haute in meinen Knöchel und der Stutzten ist aufgerissen."

Ohnehin war es ein erleichtertes Gefühl für den 32-Jährigen endlich wieder auflaufen zu können. Der Kniff von Trainer Sven Demandt in der Halbzeitpause auf ein 4-4-2 mit Malura auf der rechten Außenbahn anstelle des 4-3-3 mit Tolga Cokkosan auf der Halbposition machte jedenfalls den Erfolg aus. "Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich für rund 20-30 Minuten zum Einsatz kommen würde. Dass es nun eine Halbzeit geworden ist, ist natürlich umso schöner. Die letzten zwei Wochen auf der Tribüne verbringen zu müssen, war auch nicht so toll."

Dass es dann auch noch mit dem ersten Heimsieg anno 2017 funktioniert, war für Malura umso besser: "Wir freuen uns alle riesig. Am Schluss wurde es zwar noch einmal eng, aber hinten heraus haben wir sehr gut verteidigt." Auf die Frage, ob es denn auch ein verdienter Sieg gewesen sei, fand der gebürtige Berliner, der in Solingen aufgewachsen ist, eine klare Antwort: "Wir haben ein Tor mehr geschossen als der Gegner, von daher ist es natürlich verdient."

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