Der FC Kray muss am Sonntag am Schetters Busch bei der Spielvereinigung Schonnebeck antreten.

Oberliga NR

Kray hat in Schonnebeck nichts zu verlieren

Ralf Wilhelm
25. März 2017, 11:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Der FC Kray muss am Sonntag am Schetters Busch bei der Spielvereinigung Schonnebeck antreten.

Fußball-Festwoche am Schettersbusch: Nach dem Prestigederby am Sonntag (15 Uhr) gegen Nachbar FC Kray erwartet die Spvg. Schonnebeck sehnlichst das ultimative Kräftemessen mit dem mutmaßlichen Aufsteiger KFC Uerdingen (Mi., 19.30 Uhr), den man auf dem Weg dorthin aber noch einmal ärgern möchte.

Aber die Schonnebecker sind gut beraten, die Sache Schritt für Schritt abzuarbeiten: „Das ist kein Spiel gegen das Schlusslicht, in diesem Derby zählt der Tabellenstand nicht, schon gar nicht, nachdem Kray in der Winterpause an individueller Klasse zugelegt hat“, warnt Trainer Dirk Tönnies. Der weiß, wovon er spricht, im Hinspiel mussten seine Schwalbenträger in der KrayArena einen 0:2-Rückstand aufholen: „Da hat uns Kray eine Stunde an die Wand gespielt“, erinnert sich der Coach nur ungern. Der Rückrundenstart war für Tönnies okay, sieben Punkte aus drei Spielen, zwei Partien davon auswärts, seien eine ordentliche Bilanz. Die Gastgeber werden erheblich umstellen müssen, neben den Langzeitverletzten sind nun auch Ketsatis (Gelb-Rot), Ünal (Oberschenkel) und Barra (umgeknickt) nicht dabei.

In Kray wurde unter der Woche mal wieder eine Niederlage aufgearbeitet, das 0:3 gegen den ETB war heftig. Dennoch glaubt Christoph Klöpper, dass der Druck beim Gegner liege: „Jeder erwartet von ihnen einen Sieg gegen den Tabellenletzten, sonst blamieren sie sich.“ Bei seinen Krayern hingegen kann es nur noch aufwärts gehen, aber auch hier ist die Ausfallliste länger geworden. Bouchama (muskuläre Probleme), Gobitaka (Oberschenkel-Zerrung), weiterhin Elouriachi und der noch immer rotgesperrte Apolinarski machen die Aufgabe beim Tabellenzweiten nicht unbedingt leichter. Zum Glück konnte Christian Mengert nach seiner Rückenverletzung wieder das Training aufnehmen.

Autor: Ralf Wilhelm

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