Ralf Kessen kam gut gelaunt aus seinem Urlaub zurück – zum einen, weil seine Frau und er sich prächtig amüsiert haben, zum anderen, weil sein Zwillingsbruder Jörg, der Sportliche Leiter der Wanheimerorter, ihn bestens vertreten hat.

DSV 1900

Kessen-Zwillinge beim Frühstück

Dirk Retzlaff und Friedhelm Thelen
10. März 2017, 20:06 Uhr

Ralf Kessen kam gut gelaunt aus seinem Urlaub zurück – zum einen, weil seine Frau und er sich prächtig amüsiert haben, zum anderen, weil sein Zwillingsbruder Jörg, der Sportliche Leiter der Wanheimerorter, ihn bestens vertreten hat.

„Wir unterscheiden uns aber auch kaum“, sagt Ralf Kessen – und meint damit nicht die äußere Verwechslungsgefahr.

„Eine ähnliche Sicht“

„Wir haben eine ähnliche Sicht auf den Fußball. Jörg ist vielleicht etwas emotionaler als ich.“ Zurück in seinem eigentlichen Job als Sportchef hatte Jörg Kessen bereits angekündigt, ein Gespräch mit dem Trainer Ralf Kessen über eine weitere Zusammenarbeit führen zu wollen. „Wir haben bereits zusammen gefrühstückt und uns ausgetauscht“, sagt Ralf Kessen, der seinen Willen zum Verbleib beim DSV signalisiert hat, „wenn die Voraussetzungen stimmen“. Heißt: Ralf Kessen wünscht sich, dass der Kader zusammengehalten wird. „Jedes Jahr neu zu beginnen, ist mühselig und kostet Kraft“, so der Coach.

Aktuell ist der DSV 1900 in einer guten Ausgangslage – und könnte sich mit einem Erfolg im Auswärtsspiel in Essen-West weiter von der Kellerzone absetzen. Verzichten muss Trainer Kessen am Sonntag auf Tobi Schiek (Nasenbeinbruch) und Ibrahim Er, der sich in der zweiten Mannschaft am Knie verletzt hat.

Autor: Dirk Retzlaff und Friedhelm Thelen

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren