In der aktuellen Transferphase geht es bei Rot-Weiss Essen relativ ruhig zu.

RWE-Umbau

Im Sommer steht größerer Umbruch bevor

Christian Brausch
12. Januar 2017, 09:25 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

In der aktuellen Transferphase geht es bei Rot-Weiss Essen relativ ruhig zu.

Mit Keeper Tom Gubini (Ziel unbekannt), Abwehrspieler Leroy Kwadwo (Schalke II) und Andreas Ivan (Wuppertaler SV) haben drei Spieler den Regionalligisten verlassen. Ein Neuzugang soll nur kommen, wenn er auch schon als Vorgriff für die kommende Saison verstanden werden kann.

Ansonsten wird das gesparte Geld gesammelt und im Sommer investiert. Essens Sportlicher Leiter Jürgen Lucas hat bereits verraten, dass es einen etwas größeren Umbruch geben wird. Seine Begründung: "Jetzt kommt eine Menge Arbeit auf uns zu. Wir werden in Kürze anfangen und viele Gespräche führen. Erstmal mit unseren eigenen Spielern, dann auch mit möglichen Neuverpflichtungen, das gehört dazu. Es wird schon einen größeren Umbruch geben, weil wir den Kader verkleinern werden. Daher muss sich personell was tun. Wir sind in diese Saison mit 28 Spielern gestartet, das wird es im kommenden Spieljahr definitiv nicht geben. Dementsprechend werden uns mehr Spieler verlassen als neu dazu kommen."

Elf Verträge laufen im Sommer aus (Robin Heller, Maksimilijan Milovanovic, Gino Windmüller, Kevin Grund, Patrick Huckle,
Kasim Rabihic, Nico Lucas, Emre Demircan, Vojno Jesic, Frank Löning und Kai Druschky), noch haben die Spieler Zeit sich für einen neuen Vertrag zu empfehlen. Wobei die Verantwortlichen sicher schon einen Plan im Kopf haben, was die Kaderzusammenstellung für die Saison 2017/18 angeht. Immerhin gab es gerade erst die Winteranalyse. Lucas betont: "Wir haben viele Dinge analysiert, wir haben uns viele Szenen noch einmal angeschaut. Wir werden auch etwas darauf achten, wie wir in Zukunft Fußball spielen wollen. Dafür müssen wir nun die richtigen Spieler finden. Oder wenn wir sie schon haben, dann halten."

Immerhin soll es im kommenden Jahr endlich so laufen, dass die Meisterschaft nicht schon nach der Hinrunde zu den Akten gelegt werden kann. Zwar hat RWE einen möglichen Aufstieg erst in den kommenden drei Jahren als Ziel ausgegeben, doch Trainer Sven Demandt und seine Mannschaft würden sich gegen einen Angriff auf die ersten Plätze ein Jahr vorher auch nicht wehren...

Autor: Christian Brausch

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