Der 1. FC Köln hat seinen moderaten Kaderumbau in dieser Winterpause noch nicht abgeschlossen.

1. FC Köln

Bietet Chelsea 30 Millionen Euro für Hector?

Christian Brausch
11. Januar 2017, 08:28 Uhr
Foto: firo

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Der 1. FC Köln hat seinen moderaten Kaderumbau in dieser Winterpause noch nicht abgeschlossen.

Bisher klar: Filip Mladenovic (Standard Lüttich) und Mergim Mavraj (Hamburger SV) haben den FC verlassen, speziell der Abgang des albanischen Nationalspielers Mavraj hat überrascht, schließlich war er in der Hinserie unumstrittener Stammspieler. Da sein Vertrag im Sommer aber ausgelaufen wäre, und es mit dem FC noch keine Übereinkunft über einen neuen Vertrag gab, witterte der HSV seine Chance und schlug zu, um sich im Abstiegskampf zu verstärken.

Glaubt man Gerüchten aus England, dann möchte der FC Chelsea den Leistungsträger der Kölner unbedingt verpflichten. Dieses Gerücht gab es im Sommer bereits, Hector ließ in der Domstadt eine bärenstarke Vorrunde folgen. Daher ist es nur logisch, dass der defensiv vielseitig einsetzbare Hector in den Fokus großer Vereine gerät, zumal er sich auch in der Nationalmannschaft einen Stammplatz erkämpft hat. Nach übereinstimmenden Berichten soll Chelsea bereit sein, bis zu 30 Millionen Euro für Hector zu bieten. Köln wäre sofort schuldenfrei, hätte sportlich aber eine riesige Lücke zu füllen. Allerdings ist Hector auch ein sehr bodenständiger Profi, der seinen Vertrag im Köln erst vor wenigen Monaten bis zum 30. Juni 2021 verlängert hat. Gegenüber dem Kölner Express betonte Schmadtke: Es gibt keine Anfrage von Chelsea. Ich beschäftige mich mit dem Thema nicht." Tendenz: Hector bleibt in Köln.

Kommen wir zu Neuzgängen: Bisher hat Köln Christian Clemens verpflichtet. Für etwa drei Millionen Euro kommt er aus Mainz zurück. Clemens soll den verletzten Marcel Risse (Kreuzbandriss) ersetzen. Nun sucht Schmadtke noch einen Ersatz für Mavraj. Bisher gehandelt wurde der ehemalige Kölner Kevin Wimmer, allerdings wird es nichts mit einer Rückkehr des Österreichers, der vom FC zu den Tottenham Hotspurs wechselte. Auch Holger Badstuber ist für Köln unerschwinglich. Weiter in der Verlosung scheint das BVB-Talent Mikel-Merino, das sich in der Vorrunde bei den Borussen nicht durchsetzen konnte.

Klar ist: Köln hat durch die Verkäufe von Mladenovic und Mavraj in etwa das ausgegeben, was Clemens gekostet hat. Die kolportierten zehn Millionen Euro, die im Winter zur Verfügung stehen sollten, sind noch nicht angetastet. In Gänze werden sie aber sicher nicht reinvestiert: Denn es gibt weiter gute Nachrichten aus dem Lazarett der Kölner. So soll Leistungsträger [person=4139]Leonardo Bittencourt[/person] beim Test gegen den VfB Stuttgart am Mittwoch (14 Uhr) erstmals Spielpraxis sammeln. Auch Kapitän [person=2374]Matthias Lehmann[/person] ist nach seiner Knieverletzung kurz davor, komplett ins Mannschaftstraining einsteigen zu können.

Autor: Christian Brausch

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